03.09.2019 17:05

Intensive Traumaübung beim Roten Kreuz Horn

Am Abend des 24.8.2019 hat das Rote Kreuz Horn am Gelände des Naturparks Geras eine große Traumaübung mit insgesamt 16 Patientinnen und Patienten abgehalten. Ziel der Übung war es, ein großes Unfallszenario realitätsnah abzuarbeiten und dabei die Versorgung von Traumapatientinnen und -patienten, aber auch die taktischen Aufgaben der Einsatzleitung zu trainieren.

Intensive Traumaübung beim Roten Kreuz Horn
Foto: RK NÖ / G. Porsch
Foto: RK NÖ / G. Porsch
Foto: RK NÖ / M. Amon
Foto: RK NÖ / M. Amon
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Foto: RK NÖ / M. Amon
Foto: RK NÖ / M. Amon
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Auf einem Waldweg unmittelbar beim Naturpark Geras bezogen 15 Übungsdarstellerinnen und Übungsdarsteller, die zuvor vom Rot-Kreuz-Realistikerteam (Bruno Pind, Martin Steiner und Kathi Vogl) Verletzungen aufgeschminkt bekommen hatten, mit ihren Fahrrädern ihre Positionen. Dem ersteintreffenden Fahrzeug bot sich zunächst das Bild eines Traktorunfalls mit einer betroffenen Person, erst auf den zweiten Blick offenbarte sich das gesamte Ausmaß des Übungsszenarios: Am Waldweg hinter dem Traktor lagen 14 Radfahrerinnen und Radfahrer, teils mit schweren Verletzungen über zig-Meter verstreut. Der Traktorfahrer hatte einen Herzinfarkt erlitten, der Traktor war in weiterer Folge unkontrolliert in eine große Fahrradgruppe gekracht ehe er von einem Holzstapel gestoppt wurde.

 

Nach der Lagebeurteilung meldete das ersteintreffende Fahrzeug einen Schadensfall mit über 10 Verletzten zurück. Weitere Einsatzkräfte inklusive des Bezirkseinsatzleiters (BEL) wurden alarmiert. Letzterer übernahm die Einsatzleitung vor Ort.

 

Die Mannschaften versorgten und stabilisierten gemeinsam mit vier Notärzten, davon eine Mannschaft der Christophorus Flugrettung, die Patientinnen und Patienten im Wald. Anschließend wurden die Verletzten gemeinsam mit der FF Geras aus dem Wald gerettet und mit den Rot-Kreuz-Einsatzfahrzeugen abtransportiert.

 

Nach Abschluss der Übung gab es von Bezirkskommandant Dworak, dem Leitenden Notarzt OA Dr. Rosner sowie dem, als Übungsbeobachter eingeladenen, Bereichsgeschäftsführer Martin Bachmann lobenden Worte für die trainierenden Teams und die hervorragend mitwirkenden Übungsdarstellerinnen und Übungsdarsteller.

 

„Das war natürlich ein Szenario, das man sich als realen Einsatz definitiv nicht wünscht, die Horner Mannschaften sind aber gerüstet, sollte es notwendig werden“, so Bezirkskommandant Dworak zufrieden.

 

Nach einer Stärkung im Lokal des Naturparks – in diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an die Fa. Leitner für die Verköstigung – wurde auf der Bezirksstelle eingerückt, das Material und die Fahrzeuge versorgt und auf eine belastende, stressige aber sehr gute und erfolgreiche Übung zurückgeblickt.

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