12.12.2015 22:52

Zum Start der „Deutschlehrer“-Ausbildung: Rotes Kreuz bedankt sich für großes Engagement

Seit vier Monaten laufen Hilfsaktionen im Bezirk Korneuburg, heute startete die Aus-bildung für die ehrenamtlichen Deutschlehrerinnen und -lehrer. Das Rote Kreuz nutzt die Gelegenheit, um „Danke“ zu sagen für die viele Zeit, die ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – ob aus der Bevölkerung oder als Mitglied des Roten Kreuzes – bereits im Zuge der Asylwerber-Betreuung aufgebracht haben.

Zum Start der „Deutschlehrer“-Ausbildung: Rotes Kreuz bedankt sich für großes Engagement
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten „Deutschlehrer“-Kurses.

Das Jahr 2015 hat für das Rotes Kreuz den größten humanitären Einsatz der letzten Jahrzehnte mit sich gebracht – und der Einsatz „Menschen auf der Flucht“ ist auch noch nicht zu Ende. So vielfältig wie das Engagement sind auch die damit verbundenen Herausforderungen, denen sich nicht nur das Rote Kreuz als Organisation, sondern die Gesellschaft täglich stellt. Koordiniert über die Internet-Plattform www.ichmoechtehelfen.at, startete heute eine Ausbildung für zehn Pädagoginnen und Pädagogen, die die Asylwerbenden beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen werden.

 

Die Verantwortlichen für den Hilfseinsatz seitens des Roten Kreuzes Ernstbrunn-Korneuburg-Stockerau zeigen sich begeistert über das große Engagement, das zahlreiche Freiwillige seit Monaten aufbringen.

 

„Wir wollen an dieser Stelle gerne all jenen ‚Danke‘ sagen, die uns in den letzten Monaten so tatkräftig in der Bewältigung dieser Aufgabe unterstützt haben! Seien es unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich neben der Verrichtung ihrer normalen Dienste Zeit genommen haben, oder Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung wie etwa jene des „Team Österreich“. Genauso gilt der Dank aber natürlich auch den zahlreichen Menschen, die sich über die Plattform www.ichmoechtehelfen.at bei uns eingebracht haben. Der große Erfolg des aktuellen Deutschlehrer-Kurses unterstreicht, welchen Stellenwert die Hilfe am Nächsten bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks besitzt. Hervorheben möchte ich auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den lokalen Entscheidungsträgern, die eine zielgerichtete und strukturierte Herangehensweise ermöglichen“, fasst Bezirkskommandantin Angelika Weiler zusammen.

 

Bei www.ichmoechtehelfen.at handelt es sich um ein Projekt, das in Kooperation des Roten Kreuzes Ernstbrunn-Korneuburg-Stockerau und der Stadtgemeinde Korneuburg sowie in Zusammenarbeit mit anderen Partnern entstanden ist, um die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge zu kanalisieren und gemeinsam zu verwalten. Über die Plattform können sich sowohl hilfsbereite Personen melden, die aktiv tätig werden wollen, als auch jene, die das Hilfsprojekt mit Geldspenden unterstützen werden. Auch erfahren die Website-Besucherinnen und Besucher, wo und wie sie Sachspenden abgeben können. Zehn Pädagoginnen und Pädagogen starteten heute die Ausbildung, um die Asylwerber zukünftig beim Deutschunterricht unterstützen zu können.

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