16.09.2018 22:29

Übung mit den Feuerwehren Enzersfeld und Königsbrunn: Sechs Verletzte nach Verkehrsunfall versorgt

Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Enzersfeld und Königsbrunn veranstaltete das Rote Kreuz eine groß angelegte Übung: Gleich sechs Verletzte – darunter ein Schwerverletzter – mussten nach einem Verkehrsunfall versorgt werden.

Übung mit den Feuerwehren Enzersfeld und Königsbrunn: Sechs Verletzte nach Verkehrsunfall versorgt

Enzersfeld – Frontalunfall auf der Landstraße: Während mehrere Personen verletzt auf Hilfe warten, entsteht in unmittelbarer Nähe ein weiterer Auffahrunfall.

 

Immer wieder kommt es im Zuge von Staubildung zu Folgeunfällen. Welch Glück, dass es sich diesmal nur um eine Übung handelte. Viel Hirnschmalz hatten die Verantwortlichen von den Freiwilligen Feuerwehren Enzersfeld und Königsbrunn sowie vom Roten Kreuz Ernstbrunn-Korneuburg-Stockerau in das Szenario gesteckt, um es realitätsnah zu gestalten und für einen großen Übungseffekt zu sorgen. Die Teilnehmer hatten letztlich sechs Verletzte zu versorgen.

 

Aufgrund der hohen Verletzten-Anzahl waren vom Roten Kreuz gleich 9 Personen im Einsatz. Ein Schwerverletzter war im Auto eingeklemmt und musste im Fahrzeug erstversorgt werden, bevor er durch die Feuerwehren befreit werden konnte. Fünf weitere leicht verletzte Personen konnten sich selbst aus den Unfallfahrzeugen befreien. Sie wurden von den Sanitäterinnen und Sanitätern des Roten Kreuzes versorgt und für den Abtransport fertiggemacht.

 

„Regelmäßige Übungen sorgen dafür, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt“, erklärt Bezirksstellenkommandant Michael Neumayer, der die Übung als „Mobile Leitstelle“ begleitete. „Doch besonders wichtig ist uns auch, dass wir die Zusammenarbeit mit den befreundeten Organisationen wie den Freiwilligen Feuerwehren verstärken. Das hat in Enzersfeld hervorragend funktioniert“, so Neumayer.

 

Dafür, dass die Übung so realitätsnah war, sorgten auch die Opfer: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rotem Kreuz und Feuerwehr stellten sich selbst als „Patienten“ zur Verfügung. Realistisch geschminkt durch das Team der „Realistischen Unfalldarstellung“ sorgten sie durch ihre authentische Darstellung der Verletzten für eine besondere Herausforderung für die teilnehmenden Helferinnen und Helfern. Bei einer gemeinsamen Nachbesprechung teilte man schlussendlich die Erkenntnisse aus. Fazit: Ein lehrreicher Tag, der die organisationsübergreifende Zusammenarbeit festigte und stärkte.

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