Kind trinkt Wasser aus einem Roktreuz-Wassertank
Sri Lanka Quelle: Rotes Kreuz
mosambik
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110208 Sample shelter JC (3)

Mehr als 1,2 Milliarden Menschen – ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung - leben in extremer Armut, das bedeutet von weniger als einem Euro pro Tag. Zudem haben 41 Prozent der Bevölkerung weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser oder sanitären Anlagen. Armutskrankheiten wie Durchfall und niedrige Lebenserwartung aufgrund unzureichender medizinischer Versorgung sind die Folge. Tausende Kinder sterben jährlich durch verunreinigtes Wasser an Krankheiten wie Cholera. Malaria tötet pro Jahr über eine Million Menschen, die meisten davon in Afrika.

 

Von der Katastrophenhilfe zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA)

Die langfristige und nachhaltige Hilfe des ÖRKs innerhalb des größten humanitären Netzwerks weltweit, der internationalen Rotkreuz-/ Rothalbmondbewegung, schließt nahtlos an die Katastrophenhilfe an. Während viele Helfer Erdbebengebiete oder überschwemmte Regionen verlassen, nachdem die größte Not der Bevölkerung gelindert wurde, beginnen wir mit Rehabilitationsmaßnahmen. So werden u.a. Häuser in - von Tsunamis oder Erdbeben - zerstörten Gebieten mit der Rotkreuzgesellschaft vor Ort errichtet.

 

Tätigkeitsfelder des Österreichischen Roten Kreuzes in der EZA

Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Entwicklungsländern werden vor allem in den Bereichen Wasser- und Siedlungshygiene, Basisgesundheitsversorgung und ganz allgemein im Kapazitätsaufbau unterstützt. Damit trägt das ÖRK zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen bei.

 

Ausführliche Informationen des Österreichischen Roten Kreuzes über Entwicklungszusammenarbeit finden Sie hier.

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