Beratungsgespruch

Nach traumat­ischen Ereig­nis­sen (plötz­­­liche Er­krank­ung od. Tod eines engen Familien­an­ge­hörigen…), dem Ver­lust der sozialen Sicher­heit (Arbeitsplatz, Scheidung...) oder großräumigen Ele­mentar­ereignissen (Hoch­wasser…) kön­nen die Ressourcen von betrof­fenen Personen oftmals rasch erschöpft sein.

 

Unter­stütz­end zu bestehenden Angeboten aus dem Bereich der Sozial­arbeit bietet die mittelfristige Sozialbegleitung eine Hilfestellung mit dem Schwerpunkt auf Wiederherstellung der Selbstständigkeit. Es erfolgt keine ständige Beglei­tung im Sinne einer klas­sischen Sozialarbeit.

 

Wir helfen durch:

  • Information über Hilfs­angebote von Ein­richtungen, Behörden und Institut­ionen

  • Begleitung zu Behörden oder anderen Hilfs­ein­rich­tungen, sofern Klienten sich dies nicht selbst zutrauen und das gewünscht wird

  • Nachbetreuung nach traumatischen Ereignissen zur Wie­der­erlangung der Selbständigkeit

  • einmalige finanzielle Hilfestellung in Einzel­fällen im Rahmen der Spontanhilfe, weitere materielle Unterstützung durch Sachspenden und Team Österreich Tafel

 

Unsere Mitarbeiter­Innen sind Freiwillige, die eine spezielle Ausbildung absol­viert haben. Diese umfasst Auswahl­gespräch und Grund­ausbildung mit den Schwerpunkten Kommunikation, Konflikt­manage­ment und Sozialwesen. Fortbildungen und beglei­tende Supervision bieten die Möglichkeit zu re­flek­tieren und Fachwissen zu festigen. Aus-, Fortbildung und Supervision sind kostenlos und werden von Spendengeldern finan­ziert.

 

Das Projekt MfSb wird zurzeit nicht flächendeckend in NÖ angeboten, sondern läuft als Pilotprojekt nur an einigen Rotkreuz-Bezirksstellen. Das Rote Kreuz Groß-Enzersdorf gehört zu diesen Stütz­punkt­en.

 

Für Informationen stehen Ihnen unsere An­sprech­­partner zur Verfügung.

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