07.09.2020 09:14

Jugendrotkreuz: Sicher ins neue Schuljahr starten trotz Corona

Neben dem Bildungsbereich sieht das Jugendrotkreuz auch in punkto Sicherheit von Kindern und Jugendlichen durch Corona großen Aufholbedarf

Jugendrotkreuz: Sicher ins neue Schuljahr starten trotz Corona

Wien (Jugendrotkreuz) – „Kinder und Jugendliche sind besonders von der Coronakrise betroffen. Nicht nur in der Bildung auch in der Sicherheit gibt es großen Aufholbedarf. Viele Alltagskompetenzen, wie das richtige Verhalten im Straßenverkehr, Schwimmen oder Erste Hilfe konnten durch Corona im letzten Schuljahr nicht geübt werden“, so Renate Hauser, Leiterin des Österreichischen Jugendrotkreuzes.

Aufgrund der Pandemie fielen viele Radfahrprüfungen, Schwimm- und Erste-Hilfe-Kurse an Schulen aus. Tausende Kinder und Jugendliche konnten dadurch nicht erreicht werden. So wurden um 50.000 Schwimmabzeichen weniger als im Vorjahr vom Jugendrotkreuz abgenommen. Mit Schulbeginn können diese Angebote an Schulen jetzt wieder stattfinden. Jedes Jahr werden rund 80.000 Radfahrprüfungen sowie rund 90.000 Schwimmabzeichen abgenommen und lernen rund 130.000 Kinder und Jugendliche mit dem Jugendrotkreuz Erste Hilfe an Österreichs Schulen.

Corona-Infopaket für mehr Sicherheit im Schulalltag

Um Kindern und Jugendlichen einen sicheren Start ins neue Schuljahr zu ermöglichen, stellt das Jugendrotkreuz gemeinsam mit dem Buchklub Unterrichtsmaterial und Informationspakete zu Corona für Schulen und Kindergärten kostenlos zur Verfügung. Die im Auftrag des Bildungsministeriums entwickelten Infopakete unterstützen Lehrerinnen und Lehrer dabei, die neuen Richtlinien an Schulen in die Praxis umzusetzen. Neben Postern und Übungen für den Unterricht zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen gibt es auch Infoblätter für Eltern zur Corona-Ampel. Das Corona-Infopaket kann auf der Gemeinsam-Lesen-Plattform kostenlos heruntergeladen und bestellt werden.

Lernprogramme starten wieder

Auch die Lernprogramme des Jugendrotkreuzes starten pünktlich zum Schulstart wieder. Während des Lockdowns musste die Unterstützung vielfach digital stattfinden – Pädagoginnen und Freiwillige des Roten Kreuzes hielten per WhatsApp, Zoom oder Skype zu Schülerinnen und Schülern Kontakt. „Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien haben durch Corona einen besonders großen Aufholbedarf. Wir müssen sie jetzt dabei unterstützen, dass sie den Anschluss schaffen“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuz. In den Lernprogrammen des Roten Kreuzes helfen Pädagoginnen, Pädagogen und Freiwillige mehrmals pro Woche beim Aufgaben machen und Verbessern der Sprachkompetenz an 100 Standorten in ganz Österreich.

Corona-Infopaket:
www.gemeinsamlesen.at/corona

Fotocredit: ÖJRK/J.Brunnbauer

Rückfragen & Kontakt:
Vera Mair, M.A.I.S.
Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
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Mobil: +43/664 544 46 19
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