Die Geschichte des Roten Kreuzes Hainburg/Donau beginnt am 29. Mai 1947 - es wird unter der Leitung von Vizebürgermeister Rudolf Loibl die Bezirksstelle konstituiert.


1951 veranstaltet das Rote Kreuz Hainburg das erste Mal ein großes Sommerfest - es soll das erste von vielen Festen werden.

Die Bezirksstelle übersiedelt 1954 in das Haus Landstraße 7, dort stehen nämlich zwei Garagen zur Verfügung. Als ein neuer Sanitätswagen eingeweiht wird, widmet Volksschuldirektor i.R. Hans Jakadofsky der Werkskapelle einen Choral.


Das zweite RK-Volksfest findet 1962 statt - das dritte 1968. Es ist das erste, das den Exerzierplatz am Fuße des Schlossbergs als Veranstaltungsplatz nutzt.


Ein Beispiel für die verantwortungsbewusste Tätigkeit des Roten Kreuzes findet sich in der Alttextil- und Altpapiersammlung 1973 wieder: Ganze zwei Eisenbahnwaggons können gefüllt werden. Im selben Jahr muss das - mittlerweile sechste - Volksfest leider wegen Maul- und Klauenseuchengefahr abgesagt werden.


Zwei Übungen im Jahr 1975 - eine Alarmübung gemeinsam mit der Feuerwehr sowie eine Katastrophenübung am Fuße des Schlossbergs - beweisen, dass unsere Organisation bemüht ist, ständig für den Katastrophenfall gerüstet zu sein.


Der 6. April 1977 markiert den Beginn der Aktion "Essen auf Rädern". Sie ermöglicht es auch heute noch, Essen unkomplizert denjenigen zur Verfügung zu stellen, die nicht für sich selbst kochen können. 1978 spendet die Sparkasse Hainburg dem Roten Kreuz ein Einsatzfahrzeug. 1986 wird Alois Scheibenbauer nach 40 Jahren als Dienststellenleiter von Heinz Illity abgelöst. Im selben Jahr sammelt das Rote Kreuz 43 Tonnen Altpapier und 5 Tonnen Alttextilien. Die 200.000ste Essensportion von Essen auf Rädern wird im 1993 ausgeführt. In den darauf folgenden Jahren findet fast jedes Jahr ein Volksfest statt.

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