14.02.2018 15:00

Neues Notarzt-Auto in Horn auf dem Prüfstand

Bezirksstelle Horn des Roten Kreuzes ist eine von acht in Niederösterreich, die mögliche neue Fahrzeuge unter die Lupe nimmt. Ein neues Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) haben seit wenigen Tagen Notarzt Michael Rosner (links) und Bezirkskommandant Harald Dworak zu Testzwecken in der Bezirksstelle Horn zur Verfügung. Der VW Touareg wird derzeit auf Herz und Nieren geprüft, dann folgen ein BMW 220 Grand Tourer und ein VW T6.

Neues Notarzt-Auto in Horn auf dem Prüfstand
Foto: NÖN / Rupert Kornell

Ausstattung des Wagens wird nur „übersiedelt“

„Horn ist einer von acht Standorten in Niederösterreich und neben Zwettl der einzige im Waldviertel“, wissen Notarzt Michael Rosner und Bezirkskommandant sowie Notfall-Sanitäter Harald Dworak, durch deren persönliches Engagement ein neues Fahrzeug für eine Woche nach Horn kam, zwei weitere werden noch folgen.

Warum man gerade Horn als „Teststation“ ausgewählt hat, erklären Rosner und Dworak so: „Man hat darauf geachtet, dass städtische ebenso wie ländliche Bereiche abgedeckt sind, ebene wie hügelige bzw. gebirgige, um viele Infos zu erhalten.“ Die Ausstattung des Fahrzeuges (und auch der folgenden) mit dem für einen Notarzt-Einsatz nötigen Equipment wird allerdings nicht neu angeschafft, es wird aus dem derzeit verwendeten NEF nur „übersiedelt“.

Vier Fahrzeuge stehen zu Testzwecken bereit

Bei dem derzeit in Horn stationierten Auto handelt es sich um einen 204 PS starken VW Touareg mit Allradantrieb, der seine Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen soll.

Vermutlich Ende des Jahres soll die Entscheidung fallen, ob das bisherige NEF-Modell, ein VW Passat, der drei Jahre im Einsatz ist, in einer neueren Variante weiter verwendet wird oder ob es zur Ablöse durch den VW Touareg, den BMW 220 Grand Tourer oder den VW T6, einer Bus-Kurzvariante, kommen wird.

„Die Umstellung vom Notarztwagen, dem NAW, auf das NEF war ein wichtiger Schritt, jetzt geht es darum, das System weiter zu optimieren“, erklärt Josef Schmoll, der Präsident des Roten Kreuzes Niederösterreich. „Dafür wurden die vier Fahrzeugtypen ausgewählt, die in den nächsten Wochen im Realeinsatz stehen.“

Jeder der Einsätze wird Tag für Tag penibel dokumentiert, nach jedem Einsatztag wird von den Mitarbeitern ein Fragebogen ausgefüllt, nach dem Ende der Testphase erfolgt dann eine Analyse dieser Fragebögen.

 

NÖN / Rupert Kornell

socialshareprivacy info icon