25.05.2020 10:38

Der kleine Finn wollte nicht warten: Rotkreuz-Sanitäter als Geburtshelfer

Der kleine Finn wollte nicht warten: Rotkreuz-Sanitäter als Geburtshelfer

Eigentlich sollte das Rotkreuz-Team einfach nur die werdende Mutter ins Landesklinikum Zwettl transportieren – doch der kleine Finn hatte einen anderen Plan.

Am 17. Mai 2020, um 8:11 Uhr war es dann so weit: der kleine Finn erblickte mit 3.030 Gramm und 48 cm das Licht der Welt. Der Geburtsort war die B 37, Kremser Straße bei km 31,2, nähe Rastenfeld im Rettungsauto. Noch 15 Minuten hätte der Transport, der in Lengenfeld seinen Anfang nahm, in das Landesklinikum gedauert, jedoch hatte der kleine Finn etwas gegen diesen Plan. Als feststand, dass die Weiterfahrt ins Krankenhaus nicht mehr möglich war, bereiteten die Rotkreuz-Sanitäter kurzerhand alles vor, forderten den Notarzt nach und unterstützten Mutter Ivonne bei der Geburt. Beim Eintreffen des Notarztes wurde dieser bereits von dem kleinen Finn begrüßt, die glückliche Mutter hielt ihren kleinen Schatz bereits in den Armen.

„Die Geburt verlief sehr schnell aber Gott sei Dank ohne Komplikationen“, erklärt das Rotkreuz-Team, bestehend aus Lukas Hausdorf und David Schiegl. „Es ist etwas Wunderbares, ein neues Leben begrüßen zu dürfen. Sonst werden wir meistens zu eher schwierigen Einsätzen gerufen, da ist eine Geburt im Rettungsauto doch etwas ganz Besonderes.“ Die nachalarmierte Notärztin kontrollierte noch Mutter und Kind, die anschließend ins Krankenhaus gebracht wurden. Beide sind wohlauf und durften auch schon wieder nach Hause. Eine Woche später war kam es zum Wiedersehen auf der Bezirksstelle Langenlois, wo das Rotkreuz-Team auf das Herzlichste gratulierte.

Foto v.l.nr.: Sanitäter David Schiegl, Papa Alexander, Bruder Erik, Mama Ivonne mit dem kleinen Finn und Sanitäter Lukas Hausdorf

Copyright: RKNÖ\ M.Mauß

Tulln, am 25. Mai 2020


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Mag. Sonja Kellner, PhDr. Andreas Zenker, MSc., MBA
Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Niederösterreich
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