03.11.2016 11:00

Ehrung für den Einsatz "Menschen auf der Flucht"

Melker Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden geehrt

Gruppenfoto der Mitarbeiter/innen der Bezirksstelle Melk

 v.l.n.r.: Fritz Repa, Leopoldine Renner, Johann Kaufmann, Klaudia Draxler, Daniel Gröbl, Bennet Luger, Leopold Rötzer, Johann Baumgartner, Michael Fischer, Josef Schmoll, Herbert Hofmann, Daniel Fischer, Werner Kraut, Petra Dimm, Elfriede Bauer, Gertrude Berger, Michael Lechner

 

Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Menschlichkeit – gerade der Einsatz für Menschen auf der Flucht zeigte, wie wichtig das Freiwilligenwesen, funktionierende Strukturen und das Vorhalten von Ressourcen für den Großeinsatz sind. 79.000 Einsatzstunden leisteten dabei die Mitarbeiter/innen des Roten Kreuzes gemeinsam mit dem Team Österreich allein im Zuge dieses Einsatzes.

 

Einige Kollegen/innen der Bezirksstelle Melk nahmen an diesem Einsatz teil. Sie halfen unter anderem in Nickelsdorf direkt mit. Andere boten ihre Hilfe bei den Transitquartieren in Wieselburg und Bischofstetten an.

 

Um Danke zu sagen, wurde nun diese Mitarbeiter/innen in Obergrafendorf bei einer feierlichen Verleihung geehrt!

 

Im Einsatz für Menschen auf der Flucht

Der wohl umfangreichste wie bewegendste Einsatz 2015 war jener für Menschen auf der Flucht: von der Betreuung von Menschen direkt nach dem Grenzübertritt nach Österreich über den Aufbau und die Betreuung von Transitquartieren, die Öffnung der Bezirksstellen,  das Einrichten von dauerhaften Asylwerberquartieren sowie die Versorgung und Betreuung von Menschen, die bei Fahrzeugkontrollen aufgegriffen wurden, zeigt, mit wie viel Engagement und Herz die Mitarbeiter/innen des Roten Kreuzes ihre Aufgaben wahrnehmen.

 

Das Wesentlichste an diesem Einsatz waren jene Menschen, die das überhaupt möglich machten. So haben allein seit September 2015 2.590 Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Niederösterreich – davon 1.400 Freiwillige, 190 Hauptberufliche sowie 1.000 Team Österreich Mitglieder – mitgeholfen, die Versorgung der Menschen umzusetzen. Umgerechnet sind das 79.000 Einsatzstunden, wovon 23.000 durch engagierte Team Österreich Mitglieder geleistet wurde.

 

Hier zeigte sich aber nicht nur, wie wichtig Engagement und persönlicher Einsatz sind, sondern auch, dass es notwendig ist, auf große und mitunter unerwartete Einsätze vorbereitet zu sein. Eine entsprechende Anerkennung auch im Katastrophenhilfegesetz zu finden, dafür tritt das Rote Kreuz Niederösterreich aktuell einmal mehr mit Nachdruck ein. 

 

 

 

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