In der Stadt Mödling gibt es seit dem Jahre 1896, also seit 110 Jahren, das Rote Kreuz. Zunächst war es eine Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Mödling und im Haus Elisabethstraße 28 untergebracht. Nach dem „Anschluss“ im Jahre 1938 wurde es dem Deutschen Roten Kreuz einverleibt und übersiedelte in die Hauptstraße 1-3, wo es nach Kriegsende bis zum Jahre 1948 blieb. Danach wurde das Rote Kreuz Mödling, vom Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, Josef Mayer, neu gegründet und wieder im Haus der Freiwilligen Feuerwehr untergebracht.

Um dem Roten Kreuz eine selbständige Bleibe zu schaffen, wurde eine alte Villa in der Neusiedlerstraße 20 angekauft. Nach dem Amtsantritt von Ing. Volkmar Burger als Bezirksstellenleiter wurde diese zu einer Rotkreuz Station aus- und umgebaut. Die Eröffnung fand im Jahre 1971 statt. Im Laufe der Zeit erfolgten zahlreiche Zubauten wie neue Garagen, der Festsaal in der Scheffergasse, ein neuer Seminarraum mit moderner Infrastruktur und zusätzliche Lager- und Nebenräume.

2016 wurde der Grundstein für ein neues Gebäude gelegt. Das Hauptgebäude sowie der alte Garagentrakt waren zu klein und nicht mehr zeitgemäß. Im September 2017 wurde die Bezirksstelle nach nur elf Monaten Bauzeit neu eröffnet. Moderne Technik, eine barrierefreie Erschließung aller Räume und genug Platz für alle Bereiche zeichnen das neue Gebäude in der Neusiedlerstraße aus.
An der Bezirksstelle stehen derzeit 7 Rettungsfahrzeuge bereit, weitere Plätze für zukünftige Fahrzeuge ist vorhanden.

Die Rettungstransportwägen sind rund um die Uhr besetzt. Alleine in der Stadt Mödling fährt das Rote Kreuz jährlich mehr als 13.000 Rettungseinsätze und Krankentransporte. Zusammen mit der Ortsstelle Perchtoldsdorf und den Dienststellen Biedermannsdorf, Guntramsdorf und Wiener Neudorf sind es mehr als 31.000 Ausfahrten pro Jahr.

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