01.04.2018 07:30

April, April: Rotes Kreuz Purkersdorf-Gablitz erhöht Transportkomfort

Ein Krankentransport zum Arzt oder in das Krankenhaus nimmt in der Regel einiges an Zeit in Anspruch und ist auch für PatientInnen, die an die kommende Untersuchung denken, nicht immer angenehm. Aus diesem Grund hat eine eigene Arbeitsgruppe rund um Organisationsleiter Stefan Galbavy eine neue Möglichkeit umgesetzt um den Transportkomfort zu erhöhen. In allen Krankentransportwagen werden künftig über eigens installierte Monitore Filme und Serien über Netflix angeboten.

April, April: Rotes Kreuz Purkersdorf-Gablitz erhöht Transportkomfort
Foto: RKNÖ | Purkersdorf-Gablitz

Heute am Ostersonntag, den 01. April, überwacht Wolfgang Uhrmann, Bezirksstellenleiter vom Roten Kreuz Purkersdorf-Gablitz, höchstpersönlich die letzten Handgriffe der Installation der neuen Bildschirme in den Rettungs- und Krankentransportwägen. Nach der Befestigung der Monitore folgt der spannende Moment: Netflix wird gestartet und funktioniert.

 

Es handelt sich hierbei um ein Projekt des Organisationsleiters Stefan Galbavy, der unter den PatientInnen eine Befragung durchgeführt hat um herauszufinden, wie der Transportkomfort im Zuge von Krankentransporten verbessert werden kann. Das Ziel der Befragung ist es den PatientInnen die Fahrzeit zum Arzt oder ins Krankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten. „Es hat sich gezeigt, dass die Patienten gerne eine zusätzliche Möglichkeit hätten sich abzulenken, da sich diese auch nicht immer nur mit den Sanitäterinnen und Sanitätern unterhalten möchten. In einer eigenen Arbeitsgruppe haben wir unterschiedliche Möglichkeiten erarbeitet und sind hierbei zu dem Schluss gekommen, dass das Angebot von Filmen und Serien via Netflix die beste Option darstellt, da auch die technische Umsetzung machbar ist.“, so Stefan Galbavy.

 

Glücklicherweise hat die Kooperation mit Netflix Österreich, welche von der Idee sehr angetan waren, sehr gut funktioniert was die technische Umsetzung deutlich erleichtert hat. Durch diese Option können die PatientInnen künftig sowohl bei Fahrtantritt als auch schon bei der Anmeldung des Krankentransportes angeben, welche Serie oder welcher Film gezeigt werden soll. „Ich bin mir sicher, dass wir durch dieses neue Angebot, das zu keinen zusätzlichen Kosten führt, den Transportkomfort deutlich erhöhen können.“, meint Wolfgang Uhrmann abschließend.

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