01.06.2018 08:34

100 Matratzen vom Loisium-Hotel für Menschen in Not

100 Matratzen vom Loisium-Hotel für Menschen in Not

 

Das Loisium-Hotel in Langenlois tauscht in regelmäßigen Abständen gebrauchte Matratzen der Hotelbetten gegen neue aus. Hoteldirektorin Angelika Stranner hat dabei festgestellt, dass sehr viele dieser Matratzen noch in einem hervorragenden Zustand sind: „Viel zu schade, um im Abfallcontainer zu landen!“ Sie wandte sich an Hans Ebner, Bezirksstellenleiter des Rotes Kreuzes Langenlois, und fragte an, ob die Organisation etwas mit den Matratzen anfangen könne. Die Ersthelfer sagten zu, halfen dem Hotel beim Austausch und suchten sich dabei von den mehr als 160 gebrauchten Matratzen hundert Stück aus, die noch richtig gut waren. Die entsprechenden Matratzenschoner werden gewaschen und sind dann ebenfalls wieder so gut wie neu. Hans Ebner freut sich: „Beste Federkernmatratzen in einer sehr, sehr guten Qualität sind das, die man noch jahrelang weiterverwenden kann!“ Und er betont: „Eine tolle Initiative des Loisium-Hotels – durch die wir Menschen in Not helfen können!“

 

Erstes Ziel: Rumänien
Denn Einsatzmöglichkeiten waren schnell gefunden: Ein Freundeskreis aus Gobelsburg um Zoe Crisan unterstützt seit langem ein Waisenhaus in der Nähe des rumänischen Temeswar. Die Gobelsburger hätten für das Haus „Licht und Hoffnung“ in Varias gern zwanzig Matratzen in einem gerade geplanten Hilfstransport mitgenommen – doch der war schon voll mit Kleidung, Kinderspielzeug und Kleinmöbeln. Das Rote Kreuz sprang ein: Die Bezirksstelle Langenlois und die Bezirksstelle Zwettl, die selbst 18 Loisium-Matratzen für eigene Zwecke übernommen hat, führen den Transport jetzt gemeinsam mit dem Freundeskreis in zwei Klein-Lkw des Roten Kreuzes durch. Waisenhausleiter Pastor Laurentiu Timis freut sich bereits auf die Hilfsgüter.

 

Weiteres Ziel: Ukraine
Ein weiteres Ziel der Matratzen aus dem Loisium-Hotel steht auch schon fest: Das Rote Kreuz Langenlois hat fünfzig Matratzen im Depot eingelagert: Sie sind für einen privaten Hilfstransport vorgesehen, der in etwa zwei Monaten in die Ukraine fährt.

 

 

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