Die Entstehung

Bereits im Jahr 1946 stellte die Gemeinde Ostermiething den Antrag zur Errichtung einer Rot Kreuz Ortsstelle, welche am 25.3.1947 in Form eines Provisoriums ins Leben gerufen wurde. 1949 wurde der Ortsstelle ein Sanitätsfahrzeug übergeben.

 

Etwa ein Jahrzehnt später erfolgte am 2.9.1956 in der Nachbargemeinde St. Pantaleon ebenfalls die Gründung einer eigenen Ortsstelle, die Dr. Bodo Kappen als Ortsstellenleiter lange Jahre führte. Bereits im Jahr 1959 wurde eine aus acht Gruppen bestehende Bezirks-Katastrophenkolonne gemeinsam mit den Ortsstellen Ostermiething und Franking gegründet und im Jahr 1962 am Höllerersee durch eine Wasserrettung erweitert.

 

Die heute in der Weilhartstraße 84 angesiedelte Rot Kreuz Ortsstelle Riedersbach entstand aus der Zusammenlegung der Ortsstellen Ostermiething und St. Pantaleon. Die Tätigkeit wurde am 10. Dezember 1984 mit den beiden Einsatzfahrzeugen aus Ostermiething und St. Pantaleon aufgenommen. Als beruflicher Mitarbeiter und Dienstführender wurde Gerhard Schmiederer angestellt, der mit einem Zivildiener und neun freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einen neuen Abschnitt startete.

 

Der Standort der neuen Ortsstelle war anfangs in Ostermiething 301 (OKA-Siedlung). Dieser Ort wurde deshalb gewählt, weil die Oberösterreichische Kraftwerke AG die Diensträume und Garagen kostenlos zur Verfügung stellte. Ein großes Anliegen der OKA (jetzt Energie AG) war, dass beim Bau des Dampfkraftwerkes Riedersbach II eine schnelle Versorgung bei Unfällen gewährleistet war.

 

Bei der Weihe und Übergabe der Ortsstelle wurde im Jänner 1985 GrInsp. Adolf Fröschl zum Ortsstellenleiter und die Bürgermeister Josef Bartlechner und Gerhard Wagner als Stellvertreter gewählt und der neuen Ortsstelle zur Betreuung die Gemeinden Ostermiething, St. Pantaleon, Tarsdorf, St. Radegund, Haigermoos, Franking, Geretsberg und Moosdorf zur Betreuung zugeteilt.

 

Weitere Entwicklung

Nachdem sich die Ortsstelle Riedersbach bestens bewährte, wurde 1987 ein weiteres Einsatzfahrzeug der Dienststelle zugeteilt und 1989 ein zusätzlicher beruflicher Mitarbeiter, der Sanitäter Josef Brunnauer angestellt.

 

OST Riedersbach 1992
Ortsstelle Riedersbach im Jahr 1992

Da die Orststelle nach der Inbetriebnahme eines dritten Fahrzeuges durch den erhöhten Personalbedarf aus allen Nähten platzte, stellte die Energie AG dem Roten Kreuz ein Haus an der Weilhartstraße 84 in Ostermiething als Dienststelle zur Verfügung. Dem Fleiß aller MitarbeiterInnen war es zu verdanken, dass im Frühjahr 1992 der Dienstbetrieb aufgenommen werden konnte. Um auch die Rettungsfahrzeuge mit Hochdach einstellen zu können, wurde mit dem Bau von neuen Garagen mit einer Einfahrtshöhe von 3,50 m begonnen, die am 18.9.1994 im Rahmen eines Festaktes eingeweiht und der heutigen Bestimmung übergeben werden konnten.

 

Zur besseren und flächendeckenden Versorgung des Einsatzgebietes wurde in der Gemeinde Eggelsberg am 1.11.1997 probeweise eine Dienststelle der Ortsstelle Riedersbach mit einem Sanitätseinsatzfahrzeug aus Riedersbach eingerichtet. weitere Informationen

 

Auf Grund der vielen Ambulanz- und Therapiefahrten war es notwendig, im Jahr 2000 einen ATW (AmbulanzTransportWagen) des Typs VW Sharan anzuschaffen.

 

Nachdem im August 2000 unser Ortsstellenleiter Adolf Fröschl plötzlich verstorben ist, wurde Richard Niedermüller, der bereits seit zehn Jahren als Ortsstellenleiter-Stellvertreter fungierte, am 9.3.2001 zum neuen Ortsstellenleiter einstimmig gewählt.

Ortsstelle Riedersbach

Im Jahr 2005 begann im Land Oberösterreich eine neue Fahrzeuggeneration mit neuem Design – von nun an nicht mehr in beige sondern in weiß.

Das erste Fahrzeug der neuen Generation, ein SEW (SanitätsEinsatzWagen) vom Typ VW T5 wurde auf der Orststelle Riedersbach eingesetzt und verfügt selbsverständlich über die komplette Ausstattung lt. Norm des Österreichischen Roten Kreuzes.

 

Da im Jahr 2006 die Einsatz- und Transportfahrten und der Verwaltungsaufwand stark anstiegen, wurde ein zusätzlicher beruflicher Mitarbeiter, der Sanitäter Anton Kohlbacher angestellt.

 

42+43 2010

2007 erhielt die Ortsstelle Riedersbach ein zusätzliches Fahrzeug in Form eines BTW (BehindertenTransportWagen), da im Einsatzbereich drei behinderte, schulpflichtige Kinder im Rahmen eines Schultransports zu transportieren sind. Dieses Fahrzeug verfügt über eine Rollstuhlrampe, um den Patienten samt seinem eigenen Rollstuhl zu transportieren.

 

Aufgrund des gestiegenen Fahrtenaufkommens und gesetzlicher Änderungen im Bereich des Zivildienstes (Verkürzung der Verpflichtungsdauer von 12 auf 9 Monate) wurden die Planstellen für die beruflichen Mitarbeiter erhöht und zwei weitere Sanitäter angestellt.

 

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