Wie aus den laufenden Medienberichten zu entnehmen und in Gesprächen immer wieder festzustellen, ist in den letzten Monaten die Notwendigkeit Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen sehr stark gestiegen.

Armut und Armutsgefährdung 

Als armutsgefährdet oder vom Armutsrisiko betroffen werden jene Menschen bezeichnet, deren Haushaltseinkommen unter einer Armutsgefährdungsschwelle von 60% der Bemessungsgrundlage liegt.
Diese Armutsgefährdungsschwelle betrug 2008 € 11.406 für einen Einpersonenhaushalt. Das sind ca. € 950,-- im Monat.

Armut beeinflusst die tatsächlichen Lebensbedingungen

Die laut Statistik Austria mit sehr niedrigem Einkommen als armutsgefährdet bezeichneten Menschen können sich grundlegende Bedürfnisse, wie die Wohnung zu heizen oder abgetragene Kleidung zu ersetzen, nicht leisten.

Armut und Armutsgefährdung im Bezirk Eferding

Statistik Austria gibt für OÖ im Schnitt eine Armutsgefährdung von 8,1 % für 2007 und 10,3 für 2008 an.
Dies bedeutet für die von uns betreuten 12 Gemeinden des Bezirkes Eferding mit Wilhering und Kirchberg-Thening, dass von den knapp 40.000 Einwohnern zwischen 3200 und 4120 armutsgefährdet sind. Umfragen in den Gemeinden z.B. auf Basis der Heizkostenzuschuss-Bezieher lassen Ergebnisse bis zum doppelten Wert erahnen. 

Rotkreuz-Markt – wer soll einkaufen dürfen? 


Personen, die über eine Berechtigungskarte verfügen können 2x wöchentlich um maximal je € 15,00 einkaufen.

 

 


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