ALPHA. LESECOACH im Roten Kreuz

Sinnerfassend lesen zu können bedeutet nicht nur, die Fähigkeit zu besitzen, in spannende Bücher und Geschichten einzutauchen und die eigene Phantasie und Kreativität anzuregen, sondern sich vor allem auch Bildung und Wissen aneignen zu können.

 

Ein Fünftel der Schülerinnen und Schüler in Österreich können nicht sinnerfassend lesen. Mit freiwilligen "Lesecoaches" wollen wir vom Roten Kreuz die Lesekompetenz von Kindern verbessern (1. + 2. Klasse VS).

 

Die Vermittlung von Lesekompetenz zählt somit zu den wichtigsten Aufgaben der Volksschulen, denn damit wird der Grundstein dafür gelegt, dass Kinder gesellschaftliche Akzeptanz erfahren und ihre Wettbewerbsfähigkeit am Bildungs- und Arbeitsmarkt gewahrt bleibt. Die Förderung von Kindern mit Leseschwächen ist jedoch im Regelunterricht oder auch zuhause nicht immer im erforderlichen Ausmaß gegeben und bedarf daher vermehrt Einzelbetreuung.

 

Das Rote Kreuz ermöglicht dies mit dem Projekt „ALPHA - Lesecoach.“, indem speziell ausgebildete freiwillige Mitarbeiter – so genannte Lesecoaches – leseschwachen Kindern zum einen die Freude am Lesen und zum anderen humanitäre Werte nahebringen. Gelesen werden vorwiegend Texte, die von der Partner-Schule vorgegeben werden.

 

Da es sich bei diesem kostenlosen Angebot nicht um einen Nachhilfeunterricht, sondern um eine Ergänzung zum Schulunterricht handelt, steht die spielerische Förderung der Lesekompetenz in den Leseeinheiten, die 1-2 Mal in der Woche stattfinden, im Vordergrund.

 

Das Rote Kreuz hat es sich mit seinen ausgebildeten Lesecoaches mithilfe dieses sinnvollen Projektes zur Aufgabe gemacht, die Lesefreude der Kinder zu wecken, die Bildungsarmut ein Stück weit zu bekämpfen und somit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

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