Gemeinsam lesen. Gemeinsam entdecken.

Sinnerfassend lesen zu können bedeutet nicht nur, die Fähigkeit zu besitzen in spannende Bücher und Geschichten einzutauchen und die eigene Phantasie und Kreativität anzuregen, sondern sich vor allem auch Bildung und Wissen aneignen zu können. Die Vermittlung von Lesekompetenz zählt somit zu den wichtigsten Aufgaben der Volksschulen, denn damit wird der Grundstein dafür gelegt, dass Kinder gesellschaftliche Akzeptanz erfahren und ihre Wettbewerbsfähigkeit am Bildungs- und Arbeitsmarkt gewahrt bleibt. Die Förderung von Kindern mit Leseschwächen ist jedoch im Regelunterricht oder auch zuhause nicht immer im erforderlichen Ausmaß gegeben und bedarf daher vermehrt Einzelbetreuung.

Das Rote Kreuz ermöglicht dies mit dem Projekt „Gemeinsam lesen. Gemeinsam entdecken.“, indem speziell ausgebildete freiwillige Mitarbeiter – so genannte Lesecoaches – leseschwachen Kindern zum einen die Freude am Lesen und zum anderen humanitäre Werte nahebringen. Gelesen werden vorwiegend Texte, die von der Partner-Schule vorgegeben werden und solche, die einen Bezug zum Roten Kreuz aufweisen, um den Kindern einen Blick in die Welt des Helfens zu geben. Da es sich bei diesem kostenlosen Angebot nicht um einen Nachhilfeunterricht, sondern um eine Ergänzung zum Schulunterricht handelt, steht die spielerische Förderung der Lesekompetenz in den Leseeinheiten, die 1-2 Mal in der Woche stattfinden, im Vordergrund.

Das Rote Kreuz hat es sich mit seinen ausgebildeten Lesecoaches mithilfe des Projektes „Gemeinsam lesen. Gemeinsam entdecken“ zur Aufgabe gemacht, die Lesefreude der Kinder zu wecken, die Bildungsarmut ein Stück weit zu bekämpfen und somit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

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