RETTUNGSDIENST

Rettungsdienst ist viel mehr als Blaulicht und Blut. Es sind oft die Kleinigkeiten, die ihn zur wertvollen Stütze unserer Gesellschaft macht. Unsere Mitarbeiter helfen der Oma nach einem Sturz wieder auf oder bringen den Onkel zur Dialyse. Die Aufgaben bekommen Rettungssanitäter von der Rettungsleitstelle über eine Alarmierung - das Spannende daran: jeder Einsatz, jeder Patient ist einzigartig und fordert einen auf's Neue.

 

Die Tätigkeit im Rettungdienst ist im österreichischen Sanitätergesetz festgelegt und umfasst die eigenverantwortliche Anwendung von Maßnahmen der qualifizierten Ersten Hilfe, Sanitätshilfe und Rettungstechnik, einschließlich diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen.

 

Damit freiwillige Sanitäter professionelle Hilfe leisten können, braucht es umfangreiches fachliches Wissen. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter beinhaltet daher ca. 100 Stunden Theorie und mind. 160 Stunden Praktikum. Danach erhält man die Tätigkeitsberechtigung zum Rettungssanitäter und kann zu zweit im Team professionelle Hilfe leisten.

Im Rettungsdienst sind 12-Stunden Dienste üblich. Somit ist man von 06:00 bis 18:00 Uhr bzw. 18:00 bis 06:00 Uhr im Einsatz. Im Dienst hat man Bereitschaft auf der Ortsstelle und wird per Pager von der Rettungsleitstelle für Krankentransporte oder Einsätze alarmiert. Die Zeit zwischen den Fahrten kann beliebig genutzt werden. Unsere Mitarbeiter Essen zum Beispiel gemeinsam, quatschen oder sehen einfach nur fern. In den Nachtdiensten kann grundsätzlich geschlafen werden, dafür stehen getrennte Schlafräume und Sanitärräume zur Verfügung.

Freiwillige Rettungssanitäter teilen sich die Dienste nach ihren Wünschen ein. Sie entscheiden, wann und mit wem sie Dienst machen. Dafür kann man sich im Online-Dienstplan einloggen und eintragen. Grundsätzlich sind 12-Stunden Dienste üblich. Nach Absprache mit der Dienstführung kann man aber auch zum Beispiel einen „halben“ Dienst (6 Stunden) machen.

Für die Aufrechterhaltung der Tätigkeitsberechtigung zum Rettungssanitäter gilt eine Dienstverpflichtung von 144 Stunden im Jahr. Das ist ungefähr ein Dienst im Monat. Die meisten Mitarbeiter machen bedeutend mehr Stunden, was auch gut ist, damit man nichts vergisst und bei Einsätzen sicher handeln kann. Zudem müssen im Jahr Fortbildungen im Ausmaß von 10 Stunden absolviert werden.

  • Sinnvolle Freizeitgestaltung mit immer neuen Herausforderungen
  • Soziale Kontakte und Freundschaften
  • Anerkannte Berufsausbildung
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