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Mühlviertler Nachrichten, 22. Jänner 1976

Durch den tragischen Tod von Frau Leopoldine Dotter (12. Oktober) wurde ein Problem für die Dienststelle akut, da sie immer den Telefondienst übernahm, wenn die Mannschaft ausgefahren war.

 

Im Haus Wabro wurde ein neuer Dienstraum eingerichtet, nachdem das Uhrengeschäft durch Herrn Dotter aufgelassen worden war. Es wurde auch ein neuer Krankentransportwagen angeschafft.

 

1. Oktober: Im Bezirk Perg gab es den ersten Zivildiener (Josef Parzer). Er wurde für seinen Einsatz um den Zivildienst als Wehrdienstverweigerer gesetzlich verfolgt. Herr Parzer war beim bundesweiten Verhandlungskomitee aktiv tätig. Der Dienststelle St. Georgen wurde von der Landesleitung Herr Parzer zugeteilt, damit die Dienststelle bei Tag und Nacht besetzt werden konnte.

Im Jahr 1975 wurden sechs Erste Hilfe Kurse abgehalten, die mit 157 Teilnehmern sehr gut besucht waren.

Das Team der Dienststelle bestand aus einem hauptberuflichen Sanitäter (Hans Dotter), 16 Fahrern, 20 Schwestern und ab Oktober einem Zivildiener. Die gefahrenen Kilometer beliefen sich auf 45.700, wobei 612 Fahrten am Tag und 277 bei Nacht registriert werden konnten. Insgesamt wurden 953 Patienten transportiert. Die Rotkreuzfahrer leisteten 5401 freiwillige Stunden und die Schwestern 8649.

In der Statistik von Beginn der Dienststelle verzeichnete man bis inklusive 1975 47.300 freiwillige Stunden von Mitarbeitern und 62.290 von Mitarbeiterinnen (insgesamt 109.590). Bei 323.400 Kilometer konnten 6.626 Patienten befördert werden. Mühlviertler Nachrichten, 22. Jänner 1976

 

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