1981 01
1981 02
1981 03
1981 04
1981 05

Gleich zu Beginn des Jahres (2. Jänner) fand im Gasthaus Ragailler die Jahresschlußversammlung statt, bei der auch Hofrat Zweckmair anwesend war.

Im Gasthaus Windner wurde am 3. März der RK-Ball als Faschingskehraus veranstaltet. Die Kosten für die Musik beliefen sich auf 8.400,-- S.

 

Am 23. Mai errang die Bewerbsgruppe von St. Georgen unter Kommandant Hörtenhuber beim Landesbewerb in Perg den 5. Platz. Sie erreichten somit das Leistungsabzeichen in Bronze. Insgesamt waren 9 Gruppen angetreten.

Eine schwere Erdbebenkatastrophe in Frisciano/Süditalien machte den Einsatz internationaler Hilfskräfte erforderlich. Gottfried Schwabegger stellte sich aus unserer Ortsstelle spontan zur Verfügung und fuhr am 27. Juni von Linz aus in Richtung Erdbebengebiet ab. Innerhalb kürzester Zeit wurden 150 Fertigteilhäuser bei Temperaturen von 40° C im Schatten aufgestellt. Am 11. Juli kehrte Herr Schwabegger wieder in die Heimat zurück.

 

Von 29. Juni bis 2. Juli waren wir auch beim "Tag der Schüler" beim Österreichischen Bundesheer in Hörsching beteiligt. Es wurde in diesem Rahmen eine Rot Kreuz Leistungsschau abgehalten.

 

In St. Georgen/Walde war am 22. August eine Katastrophenübung (Schulbrand).

 

Von 24. bis 29. August fand in Perg ein Rettungsschwimmkurs statt, den Herr Dollhäubl, Herr Ebenhofer, Herr Klug, Frau Rosemarie Mahr, Herr Steinkellner und Herr Hörtenhuber mit Erfolg absolvierten.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren wurden auch wieder viele freiwillige Arbeiten verrichtet. Eifrigst arbeiteten die Mitarbeiter an der neuen Dienststelle im Hause Posch, St. Georgen Nr. 36. Auch der Funktisch wurde in Eigenregie konstruiert. Es wurden insgesamt 1.300 Arbeitsstunden geleistet. Die Kosten der Ausstattung und sonstige Spesen beliefen sich auf 22.791.--S.

 

Am 11. Oktober wurde der neue Rettungswagen übergeben. (siehe Abbildung)

 

Am 15. Juli fand die erste Diensteinteilung in den neu eingerichteten Räumlichkeiten statt. Der erste Notruf ging am 30. August um 10:30 Uhr in der neuen Dienststelle ein.

 

Auf den Rot-Kreuz Ausflug wurde auch dieses Jahr nicht verzichtet. Am 12. September ging es in das Kamptal zur Rosenburg, wo gerade die Kuenringer-Ausstellung zu besichtigen war.

 

Die offizielle Eröffnung der neuen Dienststelle fand am 11. Oktober statt. Ortsstellenleiter Hemmelmayr konnte viele Ehrengäste wie den Vizepräsidenten des Landesverbandes des Oberösterreichischen Roten Kreuzes Landesrat Schützenberger, den Präsidenten der Postverwaltung für Oberösterreich und Salzburg, Hofrat Neuhauser, Bezirkshauptmann Dr. Zweckmair, Bürgermeister Dipl.-Ing. Kobilka, Rot-Kreuz Landessekretär Dannerbauer und Bezirkssekretär Pochlatko begrüßen. Nach einem Gottesdienst um 8 Uhr wurde die Feier gemeinsam mit der FF St. Georgen und dem Musikverein veranstaltet. Alle drei Vereine hatten an diesem Tag "Tag der offenen Tür". Unser Küchenpersonal versorgte mit ihrer Feldküche alle mit Gulasch und Gratis-Bier. Leider ließ uns der Wettergott im Stich - es war Schlechtwetter.

 

Anläßlich der Eröffnung der Dienststelle wurde auch ein neuer Rettungswagen übergeben und von Pfarrer Engelbert Singer gesegnet. Es war ein VW mit dem Kennzeichen O-7.685.

 

Die Mitarbeiterin Frau Dietlinde "Linde" Höflinger hatte Mut. Sie machte die Lenkerberechtigung für den Rettungssanitätswagen und war somit die erste weibliche Rettungsfahrerin der Ortsstelle St. Georgen/Gusen. Nach anfänglicher Skepsis der Männer gewöhnten sich jedoch alle bald an die Fahrerin.

Es wurde bald wieder ruhiger, und die Mitarbeiter der Ortsstelle bereiteten sich auf die Bezirksmeisterschaft im Ski-Riesentorlauf und im Stockschießen vor. Es ging auf nach St. Georgen/Walde zum Stockschießen. Von 12 Moarschaften wurden die St. Georgener aber leider nur elfte.

 

1981 gab es 1.700 Einsätze, wobei 1.827 Patienten befördert wurden. Insgesamt legten wir mit 2 RK Wagen ca. 64.000 km zurück.

 

26 freiwillige Helferinnen, 32 Helfer, 4 Journaldienste, 1 hauptberuflicher Mitarbeiter sowie 2 Zivildiener hielten den Dienstbetrieb aufrecht. 3 Lehrbeauftragte sorgten für die ständige Aus- und Weiterbildung von den Mitarbeitern. Es wurden ca. 20.000 Stunden Dienst geleistet.

socialshareprivacy info icon