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Bei der am 18 Jänner durchgeführten Jahreshauptversammlung gab Bürgermeister Alfred Aichinger als Vertreter der Bezirksstellenleitung einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr.

 

Herr F. Hörtenhuber und M. Schwabegger wurden mit der Verdienstmedaille in Bronze geehrt. Die Fahrtenspange in Bronze bekamen M. Traxl und A. Waldenberger.

 

Wie jedes Jahr waren die Mitarbeiter wieder im Sport aktiv. Am 19. Jänner erreichten sie beim Skifahren und Eisstockschießen folgende Platzierungen:

  • Skifahren:

    • Herren allgem. Klasse: R. Brettbacher: 2. Platz
    • Herren III: K. Dollhäubl: 1. Platz
    • Damen I: S. Hörschläger: 1. Platz; R. Gusenbauer: 3. Platz
    • Damen III: A. Paireder: 2. Platz

  • Eisstock:

    • St. Georgen/G.I: 3. Platz
    • III: 9. Platz
    • II: 12. Platz

 

Insgesamt waren 16 Moarschaften angetreten.

Für den 11. Februar wurde wieder ein Faschingskehraus im Gasthaus Lehner organisiert.

 

Bei einer Sitzung am 17. März gab es eine Abstimmung über ein neues Rettungsauto der Marke Fiat Ducato. Nach zwei Abstimmungen, die gegen die Anschaffung des "Ducato" ausfielen, kam es zur dritten Abstimmung - mit knapper Mehrheit für einen Ducato:

  • 6 Stimmen für Fiat Ducato
  • 4 Stimmen für VW
  • 1 Stimmenthaltung

 

Unser Hauptberuflicher Hermann Hackl machte seit dem Frühjahr auf der Leitzentrale in Linz aushilfsweise Dienst.

 

Wie jedes Jahr im Frühling und Herbst gab es wieder eine Alttextiliensammlung: Die erste fand am 26. April statt.

 

Die Verantwortlichen der Ortsstelle sorgten für Abwechslung. Dieses Mal gab es beim "Zeilerbauer" Familie Kogler am 5. und 6. Juli ein Sommerfest. Am Abend des ersten Tages wurde ab 20 Uhr ein Tanzabend veranstaltet. Am Sonntag ab neun Uhr kam die Geselligkeit bei einem Frühschoppen nicht zu kurz, wobei eine Leistungsschau das Programm untermalte. Der erwartete Besucherstrom blieb wahrscheinlich durch die zu schöne Witterung leider aus.

 

Für den 18. Juli setzte man eine Großübung gemeinsam mit sechs umliegenden Feuerwehren an. Die Übungsannahme war ein Brand in der Knollmühle und ein Unfall in diesem Bereich. Sowohl die Feuerwehren als auch das Rote Kreuz hatten alle Hände voll zu tun.

 

Am 15. und 16. August gab es eine KHD-Fortbildungsveranstaltung in St. Leonhard bei Freistadt. Ebenfalls am 16. August nahm eine fünfköpfige Gruppe des RK St. Georgen unter der Leitung unseres bewährten Kommandanten Rudolf Brettbacher als Auswahl Oberösterreichs am internationalen Erste-Hilfe Wett-Bewerb in Kufstein teil. Unter 47 Gruppen aus Österreich, BRD, Holland und Italien konnten sie als zweitbeste österreichische Gruppe den 5. Platz erzielen. (Alois Klug, Karl Rauchmann, Gabi Hackl, Alfred Oberögger)

 

Weiters waren drei Gruppen beim 4. Mühlviertler Bewerb mit beachtlichen Erfolgen dabei. Es wurden von 17 Gruppen die Ränge 4, 12 und 16 erreicht. Aber auch die Jugend blieb nicht zurück. Beim Jugendrotkreuz-Bezirksbewerb belegte St. Georgen den dritten Platz.

 

Seit kurzem geht der Feuerwehrnotruf über die Dienststellentelefonnummer 2144. Vom Journaltisch aus kann dann in dringenden Fällen die Sirene ausgelöst werden. Der erste Feuerwehralarm wurde von unserer Mitarbeiterin Linda Höflinger ausgelöst. Es handelte sich um einen Küchenbrand, der durch eine defekte Kaffeemaschine entstanden war.

 

Obwohl die Dienststelle schon einige Zeit im Haus Posch untergebracht war, standen die Krankenwagen noch immer in den Garagen des ehemaligen Gasthauses Haas. Bei jedem Einsatz, ob Tag oder Nacht, mußten die Fahrzeuge von dort geholt werden. Es kam oft vor, daß die Ausfahrt von anderen Verkehrsteilnehmern verparkt war. Leider fand der Aufruf in der Gemeindezeitung wenig Beachtung.

 

Heuer wurde Scharnstein (Kriminalmuseum) im Rahmen unseres Ausfluges am 4. Oktober besucht.

 

Wieder hatte sich im Jahr 1986 die Anzahl der Ausfahrten gesteigert:

2.985 Fahrten mit 129.201 km (1985:2.627 Fahrten mit 116.791 km)

 

Unseren vier Funkärzten wurden 586 Visiten durchgegeben.

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