1946 - 1950: Es geht wieder aufwärts!

 

Im Lager "Getreidespeicher" kamen nur mehr kleinere Transporte aus russisch besetzten Gebieten. Auch das Essen wurde besser und reichlicher, es gab jetzt auch wieder öfter Fleisch.

 

Die Verteilung von Sachspenden wurde vom O.Ö. Landesverband organisiert. Auf der Dienststelle am Stelzhammerplatz wurden von den Frauen Rasberger, Berndoblinger und Ötzlinger Päckchen abgefüllt und täglich an die Spendenempfänger verteilt.

 

Gruppenaufnahme aus den Nachkriegsjahren

1950 - 1957: Kranken- und Unfalltransport Tag und Nacht sichergestellt

 

Bezirkssekretär Richard Rasberger vereinbarte mit den Rieder Ärzten und dem Bürgermeister einen funktionierenden Kranken- und Unfalltransportdienst - Tag und Nacht. Mit Oktober 1950 wurden vom Rieder Krankenhaus wegen Platzmangel die Garagen der Rotkreuz-Autos aufgekündigt. Ein Neubau wurde erforderlich. Auch die Rieder Wirtschaft half mit Geld- und Materialspenden tatkräftig mit, um das Bauvorhaben realisieren zu können. Das Jugendrotkreuz (JRK) wurde gegründet. Bezirksleiter war Direktor Engelbert Sitar, der gemeinsam mit den Rieder Schulleitern Straßensammlungen für den Neubau organisierte.

 
Die Dienststelle Ried musste unter der Leitung von Richard Rasberger immer mehr und anspruchvollere Aufgaben übernehmen. Die Rettungsfahrzeuge wurden öfter angefordert, da es durch den wirtschaftlichen Aufschwung in den Firmen und Handwerksbetrieben, aber speziell im Haushalt und in der Landwirtschaft zu zahlreichen Unfällen kam. Dies machte eine Erweiterung des Fuhrparks notwendig.

 

Sanitätseinsatzwagen in den 60ern
"Neues" Fahrzeug für die Bezirksstelle Ried
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