1912: Kein Geld für das Nötigste

 

Um den Ankauf des neuen Sanitätswagens finanzieren zu können, wurden alte Feuerwehrspritzen und so manches Gerät verkauft und im Depot Platz für den neuen Wagen geschaffen. Mit Lohnkutschern wurde ein Vertrag wegen „Bespannung des Sanitätswagen“ ausverhandelt.

 

Krankentransport in der Gründerzeit des Roten Kreuzes Ried

1914: Beginn des 1. Weltkrieges 

 

Durch den Beginn des 1. Weltkrieges kam es zu personellen Engpässen in der Feuerwehr und Sanität, da über 50 Mann zu den Waffen gerufen wurden. Die Anzahl der Krankentransporte stieg stetig an: 1917 hatte die Sanitätsabteilung bereits 124 Transporte durchzuführen.

 

Pferdegespann zum Krankentransport

1924: Erstes motorisiertes Rettungsauto

 

1924 wurde ein Ausschuss zum Ankauf eines motorisierten Sanitätswagens gebildet. Bis dato gab es nur den Pferdewagen und den Handwagen. So konnte es schon geschehen, dass mangels Ausrüstung und Personal die Hilfeleistung zu spät kam.

 

1928 wurde anlässlich einer FF Jahreshauptversammlung über organisatorische Veränderungen und Ausstattung des Sanitätszuges berichtet. Es gelang ein gut erhaltenes Rettungsauto aus Militärbeständen anzuschaffen, das im städtischen Bauhof garagiert wurde.

Mit dem Einmarsch deutscher Truppen wurde die Freiwillige Feuerwehr Ried aufgelöst, die Feuerwehren der Hilfspolizei unterstellt. Damit endete die gemeinsame Geschichte von Feuerwehr und Rotem Kreuz.

 

Erster motorisierter Krankenwagen aus 1924
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