17.03.2019 10:20

Jahresbericht 2018

Die 30.000er-Marke an Ausfahrten hat das Rote Kreuz im Bezirk Rohrbach geknackt und dabei knapp 155.000 freiwillige Stunden geleistet. Dafür braucht es aber auch genügend Freiwillige im Rettungsdienst – und diese werden zur Herausforderung.

Jahresbericht 2018

„Wir könnten 130 bis 150 Leute im Jahr brauchen, denn genauso hoch ist auch der Abgang in unseren zehn Dienststellen“, schildert Bezirksrettungskommandant Hannes Raab die Situation. Aktuell sind gut 700 freiwillige Mitarbeiter im Rettungsdienst tätig, inklusive der anderen Bereiche zählt das Rote Kreuz 1.111 Ehrenamtliche. Deren Zahl bleibt zwar relativ konstant, allerdings können die einzelnen Mitarbeiter weniger Stunden leisten. 

Gesellschaftlicher Wandel ist spürbar

„Wir brauchen permanent Leute“, bringt es Raab auf den Punkt. Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner ergänzt: „Wir müssen vorausschauen und für die Zukunft planen, denn der gesellschaftliche Wandel ist groß. Deshalb müssen wir auf unsere Mitarbeiter schauen, ihnen gute Rahmenbedingungen bieten und deren sozialen Gedanken wertschätzen.“

Sommerakademie ab 8. Juli

Mit dem Rettungssanitäterkurs im Sommer, der am 8. Juli startet, will man vor allem Studenten und Schüler als freiwillige Mitarbeiter gewinnen. Zudem starten am 13. März in allen Ortsstellen Erste Hilfe-Kurse, die der erste Schritt zum Sanitäterkurs sein können.

Eine wichtige Quelle an Mitarbeitern sind außerdem die 40 Zivildiener, die jedes Jahr beim Roten Kreuz im Bezirk tätig sind und die dann zum Großteil freiwillig dabei bleiben.

(c) tips.at

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