31.05.2018 09:42

Ein Abend im Zeichen des Roten Kreuzes

Lenzing. Über 200 Teilnehmer begrüßte Bezirksstellenleiter Dr. Johannes Beer im Kulturzentrum Lenzing zur Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes. Darunter viele Ehrengäste aus den befreundeten Einsatzorganisationen sowie der Behörde und der Politik.

Ein Abend im Zeichen des Roten Kreuzes

Einen umfassenden Einblick in die Leistungen der über 1500 Mitarbeiter bot der Tätigkeitsbericht 2017. Über 265.000 Stunden wurden freiwillig geleistet und über 1,5 Millionen Kilometer für die Menschen im Bezirk dabei zurückgelegt. In den Gesundheits- und Sozialen Diensten, in der Jugendarbeit, im Bereich der Ausbildung in Erster Hilfe, im Katastrophenhilfsdienst  und im Rettungsdienst stehen rund um die Uhr 365 Tage im Jahr Mitarbeiter im Einsatz und dies aus Liebe zum Menschen. „Wir wollen Sicherheit geben und ein soziales Netz für die Bevölkerung spannen, damit Menschen in Not und sozial Schwachen geholfen werden kann.“, erklärt Dr. Johannes Beer.

 

Für Auflockerung sorgten Kindergartenkinder aus Atzbach. Diese erklärten in einem Video angelehnt an das Fernsehformat Dingsda sehr originell, wie es zur Gründung des Roten Kreuzes vor 155 Jahren durch Henry Dunant kam. Für die musikalische Umrahmung sorgte mit hoher Musikalität und berührendem Gefühl die Schulband 4Mation des Oberstufenrealgymnasiums der Franziskanerinnen Vöcklabruck mit aktuellen Songs aus der Hitparade. Im Mittelpunkt dieses Festes der Menschlichkeit stand ein Manifest zu den Begriffen der laufenden Kampagne des Roten Kreuzes: herzlich – kompetent – einfühlsam. Bezirksstellenleiter Dr. Johannes Beer und sein Stellvertreter Jürgen Seiringer als auch Bezirksgeschäftsleiter und Bezirksrettungskommandant Mag. Gerald Schuster führten emotionale und philosophische Betrachtungen aus und verknüpften diese mit einem großen Danke an alle Unterstützer des Roten Kreuzes mit ihrer Zeit-, Geld- und Blutspende. „Die Tätigkeit im und für das Roten Kreuz spendet Sinn und Kraft. Dies ist die Quelle, um helfen zu können. Wer das Wozu kennt, kann fast jedes Wie ertragen. Dies tun unsere Mitarbeiter permanent in ihren Bereichen“, ist sich das Trio der Bezirksstellenleitung stolz einig.  

 

Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit wurden hochverdienten freiwilligen Mitarbeitern Auszeichnungen verliehen. Den Ortsstellenleitern aus Mondsee und Seewalchen, Gottfried Achleitner und Mag. Reinhard Mayrhofer wurde das Dienstjahrabzeichen in Gold für 20 Jahre verliehen. Klemens Fraunbaum, MSc Referent für die Freiwilligen des Bezirkes und Pionier der Krisenintervention im Roten Kreuz, erhielt für seine aktive 30jährige Tätigkeit und für seine großen Verdienste in dieser Zeit, das Dienstjahrabzeichen in Gold und die Verdienstmedaille in Silber. Der scheidende Ortsstellenleiter Lenzing AG Karl Schiemer wurde mit der Henry-Dunant-Medaille in Selber für seine jahrzehntelangen Bemühungen um das Rote Kreuz ausgezeichnet.

 

Bezirkshauptmann Dr. Martin Gschwandtner bedankte sich in seinen Grußworten für die großartigen Leistungen des Roten Kreuzes und hob dabei die gute Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen mit der Behörde auch untereinander in schwierigen Lagen bei Großschadensereignissen hervor. Alle Teilnehmenden genossen den abwechslungsreichen und emotionalen Abend als Fest der gelebten Menschlichkeit im Zeichen des Roten Kreuzes.

 

Fotos: Abdruck honorarfrei,

Credits: ÖRK/LV OÖ/BSVB.

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