1973

1973 mehrten sich die Stimmen, für das Gebiet des Attergaus, eine eigene Rettungsstelle einzurichten. Im Einvernehmen mit dem Gemeinden und dem Roten Kreuz wurde in den Gemeinden St. Georgen, Attersee, Straß, Berg und Nussdorf eine Sammlung für ein Rettungsfahrzeug durchgeführt.

 

Durch die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung konnte im selben Jahr noch das erste Rettungsfahrzeug angekauft werden.

 

Dr. Schweizer, der seit den Kriegsjahren die Leitung der Ortsstelle innehatte, hielt Erste-Hilfe Kurse ab, um die fachliche Vorraussetzungen für einen geregelten Dienstbetrieb zu schaffen.

Bereits im Mai 1973 hatte man mit je 2 Mann den Rettungsdienst rund um die Uhr begonnen.

Als hauptberuflicher Mitarbeiter übersiedelte damals Max Dollberger von Vöcklabruck nach St. Georgen. Vorerst hatte man im zweiten Stock des Gemeindeamtes St. Georgen Platz gefunden und bald übersiedelte die Rettungsstelle ins damalige Altersheim im Weidach.

Krankenwagen 1973

1975

Seit 1975 leisten auf unserer Ortsstelle Zivildiener Ihren Zivildienst ab.

 

Bald wurde der Platz in den vorhandenen Räumlichkeiten deutlich zu klein, die Bekleidung, das Sanitätsmaterial und die ganze Bekleidung musste ja auch Platz finden, vierzehn Quadratmeter waren da eindeutig zu wenig.

 

In ca. 2000 Arbeitsstunden die vor allem durch die Freiwilligen Mitarbeiter erbracht wurden, konnte der damalige Gemeindearrest  umgebaut und eine großzügige Doppelgarage errichtet werden. Die Materialkosten, die sich auf $320.000,- beliefen, wurden von den 5 Gemeinden übernommen. (etwa die gleiche Summe wurde in Arbeitsleistung erbracht)

RK STG 1340 Schauuebung
RK STG 1340 Schauuebung 01

1977

Im August 1977 konnte die Rettungsstelle feierlich eröffnet und gleichzeitig ein neues Rettungsfahrzeug seiner Bestimmung übergeben werden.

RK STG 1340 FZG SEGNUNG ALT
RK STG 1340  FZG KONVOI
RK STG 1340 alte DS 2 FZG

1980

Manschaftsfoto 1980

RK STG 1340 Manschaftsfoto vor1990

1982

1982 nahmen erstmals zwei Bewerbsgruppen der Ortsstelle an einem Landesleistungswettbewerb teil.

1983

Aus Anlass des 10 jährigen Bestandsjubiläums wurde im Jahr 1983 ein neues Rettungsfahrzeug von den 5 Gemeinden und den Geldinstituten des Attergaus zur Verfügung gestellt.

RK STG 1340 erstervw t

1984

Im November 1984 legte OMR Dr. Kurt Schweizer die Funktion des Ortsstellenleiters zurück und Dr. Josef Landlinger übernahm den Posten des Ortsstellenleiters, Friedrich Neubacher wurde neuer Dienstführender.

1985

Im August 1985 legte Friedrich Neubacher die Funktion des Dienstführenden zurück und übergab diese an HZF Johann Roither.

1986

Im Oktober 1986 fand im Zuge der koordinierten Übung der umfassenden Landesverteidigung „Lage Vöcklabruck“ eine Großübung im Bahnhof Timelkam statt. Angenommen wurde ein Zugsunglück mit ca. 70 Schwerverletzten und ca. 200 Leichtverletzten. Von der Ortsstelle St. Georgen i.A.  nahmen 23 Mann teil.

 

Dr. Landlinger war als Triage Arzt beteiligt und Max Dollberger koordinierte als Zugskommandant unsere drei Gruppen. Sämtliche Verletzten wurden nach ca. 2 Stunden versorgt und teilweise mit dem Hubschrauber in die umliegenden Krankenhäuser, zur weiteren Versorgung, geflogen.

1987

Platznot in der alten Diensstelle.

Im Februar 1987 begann die Suche nach einem geeignetem Objekt, für die neue Ortsstelle. Es wurden mehrere Häuser besichtigt, die Wahl fiel schließlich auf das HILBER-Haus in der Stelzhammerstraße 18. Bei der Jahreshauptversammlung wurde verkündet dass für die Ortsstelle ein  neues Haus angekauft wurde.

 

Finanziert werden konnte der Ankauf durch die Gemeinden St. Georgen i.A., Straß i.A., Berg i.A., Attersee, Nussdorf und Oberwang.  Deren Wappen sind heute noch auf unserer Fahne verewigt. Dies war auch der Grund für den Namenswechsel von Ortsstelle St. Georgen i.A. auf Einsatzzentrale Attergau.

 

Bis heute sind wir die einzige Ortsstelle mit einem „Zweitnamen“.

(Jetzt wird die Dienststelle natürlich wieder als "Rotes Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau" bezeichnet, der Schriftzug "Einsatzzentrale Attergau" steht bis heute nochauf der Fassade geschrieben -> ein Stück Geschichte!)

 

Natürlich konnte das neue Gebäude nicht nur durch die Gemeinden finanziert werden, sondern auch durch die tatkräftige Unterstützung  der Privaten Spender und der Geldinstitute.

RK STG 1340 Einsatzgebiet 01
RK STG 1340 DS VOR UMBAU

1988

Der Umzug in die neue Ortsstelle, die in ca. 3000 Arbeitsstunden in Eigenregie adaptiert wurde, erfolgte am 5.Juli 1988.

 

Am 17.Juli 1988 wurde die Ortsstelle im Rahmen eines großen Festaktes gesegnet.

 

Weiters wurde der Ortsstelle ein Katastrophenahnhänger vom Landesverband übergeben.

RK STG 1340 DS EROEFFNUNG

1992

1992 wurde ein Ambulanzraum eingerichtet, dieser diente gleichzeitig den untergebrachten  Zivildienern als Schlafraum.

1993

1993 wurde ein neues Rettungsfahrzeug der Ortsstelle St. Georgen i.A. übergeben und gesegnet. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde der Ortsstelle vom Sozialhilfeverein der Gemeinden ein Defibrillator übergeben.

 

Weiters wurde von der Belegschaft der OKA ein Mobil-Autotelefon an die Ortsstelle überreicht. (Damals eine unvorstellbare Neuerung!)

 

Unsere Bewerbsgruppe fuhr zum Erste-Hilfe Wettbewerb in Braunau und erreichte das Leistungsabzeichen in Bronze.

1995

1995 erhielt die Dienststelle einen PC. Damit wurden wir als erste Ortsstelle im Bezirk mit einer EDV-Verwaltung ausgestattet.

1996

1996 wurde das Büro und der Dienstraum für unseren, seit dem Gründungsjahr hauptberuflichen Mitarbeiter, Max Dollberger neu gestaltet.

1997

1997 fuhr unsere Bewerbsgruppe zum Erste Hilfe Wettbewerb in Thomasroith und erreichte das Leistungsabzeichen in Bronze.

1998

Die Ortsstelle im Jubiläumsjahr 1998 (25 Jahre)

RK STG 1340 MANNSCHAFT JUBILAEUM

2002

2002 legte Dr. Josef Landlinger seine Funktion als Ortsstellenleiter, die er seit 1983 innehatte, zurück. Als neuer Ortsstellenleiter wurde Dr. Wolfgang Grabner gewählt.

 

Max Dollberger wurde neuer Dienstführender.

 

Weiters startete das landesweite einzigartige Pilotprojekt Feuerwehr-Medizinischer-Dienst. Der Grundgedanke besteht darin das die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst optimiert wird. Hier wird speziell die Erste-Hilfe intensiv geschult und Notfallsituationen werden hier im Stationsbetrieb trainiert.

 

Unter der Leitung von AK Franz Kahleitner und HBI Johann Fischer wird das richtige Verhalten im Notfall zwischen den Einsatzorganisationen gelehrt. Seit der Einführung des FMD’s kann man während Einsätzen und Übungen eine stetige Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen feststellen.

RK STG 1340 FMD

2008

2008 wurde mit der Planung des neuen Verwaltungsbüros (Funkraum) begonnen. Neben dem Funk und der Telefonanlage befinden sich auch 2 PC’s in diesem Raum und bilden somit das Herzstück der Ortsstelle.

 

In ca. 700 Arbeitsstunden wurde der Raum wiederum in Eigenregie umgebaut und konnte Anfang 2009 fertiggestellt werden.

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RK 1340 Funkraum alt

2009

2009 wurden der Ortsstelle vom Gasthaus Kastl  3 Verbrennungssets überreicht. Diese dienen im Notfall zur optimalen präklinischen Versorgung am Einsatzort im Falle einer Verbrennung.

 

Als einzige Diensstelle im Bezirk besitzt die Ortsstelle St. Georgen i.A. ein solches Verbrennungsset, nur das Notarztteam aus Vöcklabruck führt auch eines mit (natürlich mit einem größeren Spektrum an medizinischen Materialien).

2010

2010 trat Max Dollberger als Dienstführender zurück und Hannes Hemetsberger übernahm den Posten als neuer Dienstführender.  

 

Max Dollberger widmet seine Zeit nun mehr seinem Amt als Bürgermeister in Zell am Pettenfirst, er blieb der Ortsstelle noch erhalten als Unterstützung für die Dienstführung.

2013

Pilotprojekt "Praxisübungstag der Praktikanten mit der Feuerwehr"

2013 wurde zum ersten Mal von unserer Ortsstelle ein eigener Übungstag mit der Feuerwehr für angehende Rettungssanitäter organisiert. Der Kommandant der FF Oberwang, HBI Johann Innerlohninger und unser Praxisanleiterkoordinator Manuel Fischer konnten nach dieser Übung eine positive Bilanz für dieses Pilotprojekt ziehen.

Weiters wurden wir als erste Facebook-Seite des Österreichischen Roten Kreuzes mit dem Vertrauensgütesiegel „Bedenkenlos-klicken“ ausgezeichnet!

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RK 1340 UETPR 2013 25

2014

Nachdem 2013 2 Teams der Ortsstelle zum ersten Mal teilnahmen um die Fahnen der Ortsstelle St. Georgen i.A. zu vertreten gelang Wiespointner Manuel und Hufnagl Julian im Jahr 2014 ein Vorrundensieg (Tagessieg) beim Land-Rover Einsatzkräfteteamwettbewerb.

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Die RK-Attergau APP wurde ins Leben gerufen
Alle Neuigkeiten, Fotos, Veranstaltungen und Termine habt Ihr somit immer stets griffbereit und abrufbar. Mit dieser App seid Ihr immer aktuell und schnell über die Rot Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau informiert.

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Erster Trinkwasseraufbereitungsexperte an der Dienststelle. Unser Mitarbeiter Patrick Teufl wird der erste Mitarbeiter an der Ortsstelle St. Georgen im Attergau der spezielle und umfangreiche Ausbildung zum Trinkwasserexperten absolviert hat. Mit der zusätzlich abgeschlossenen Ausbildung für internationale Einsätze darf er als Rot-Kreuz Mitarbeiter auf nationaler und internationaler Ebene sprich bei Einsätzen auf der ganzen Welt eingesetzt werden.

 

 

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2015

Seit Jänner 2015 sind 4 Fahrzeuge auf der OS St. Georgen stationiert.

2 Rettungswagen

1 Ambulanztransportwagen

1 Einsatzfahrzeug des Hausärztlichen Notdienstes

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ATW 1340 01

Die Ortsstelle St. Georgen i. A. durfte sich vor über mehrere Sachspenden der Firmen Schütter Behältercenter, Pabinger Heizungstechnik und Allianz Roither, sowie dem Gasthof Grüner Baum Fam. Kiener freuen, die wiederum sofort vollends der Bevölkerung im Attergaugebiet zu Gute kamen.

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Nach 41 Jahren an unserer Seite und im aktiven Rettungsdienst war der Zeitpunkt gekommen wo Max Dollberger seinen wohlverdienten Rettungsruhestand antrat.

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2016

2016 war das Jahr der großen Umbauten.

Aufgrunddessen das wir mit dem ATW und dem HÄND nun 2 zusätzliche Fahrzeuge besetzen mussten stiegen auch die Mitarbeiterzahlen während eines Schichtrades und auch gesamt an der Ortsstelle. Weiters platze unsere Infrastruktur aus allen Nähten.

 

Ende 2015 bis Mitte 2016 wurde bereits mit der Sanierung und Adaptierung des Gebäudes begonnen.

- Vergrößerung des Küchen/-Aufenthaltsbereiches

- Eingliederung eines eigenen Wohnzimmers

- Eingliederung eines eigenen Hauptberuflichen Büro's

- Sanierung des Dienstführenden Büro's

- Neugestaltung eines großen Aufenthaltsraumes im Kellergeschoss

- Sanierung der Heizung

- Sanierung des Daches

- Eingliederung eines Dienst/-Schlafzimmer des HÄND Arztes

- Eingliederung eines Dienst/-Schlafzimmer des HÄND Sanitäters

- Eingliederung eines Besprechungsraumes

 

Die Arbeiten gingen im Jahr 2016 weiter

- eine neue Küche wird bis Ende des Jahres geliefert

- der wichtige Garagenzubau samt neuem Magazin und Lager (in Bau)

- Adaptierung und Sanierung der Parkplatzflächen (in Bau)

- Sanierung der gesamten Fassade und Anstrich im Corporate Design (in Bau)

- Austausch der gesamten Fenster (in Bau)

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