Zur aktiven Mitarbeit im Rettungsdienst (RD) ist es notwendig, den Rettungssanitäterkurs erfolgreich zu absolvieren. Lehrsanitäter
und Ärzte lehren den neuen Mitarbeitern unter anderem den Umgang mit den Gerätschaften, die Anatomie, das Retten und Bereiche der Notfallmedizin. Zusätzlich zu dieser 100-stündigen theoretischen Ausbildung sind 160 Praktikumsstunden zu leisten. Damit wird sichergestellt, dass jeder neben den theoretischen Kenntnissen auch die notwendige praktische Erfahrung erlangt. Dies ist notwendig um nach der kommissionellen Abschlussprüfung
am Sanitätseinsatzwagen als eigenverantwortlicher Rettungssanitäter Dienst machen zu können.

 

Nach der Ausbildung zum Rettungssanitäter gibt es jedes Jahr vom Landesverband OÖ vorgeschriebene Schulungen, die jeder Mitarbeiter absolvieren muss, um dem aktuellen Stand der Lehrmeinung entsprechend
handeln zu können. An der Ortsstelle Thomasroith werden zusätzlich
fünf weitere Schulungen im Jahr angeboten, die speziell im Interesse unserer Mitarbeiter stehen. Oft werden diese Fortbildungen in Zusammenarbeit
mit befreundeten Einsatzorganisationen oder externen Fachvortragenden
durchgeführt werden. Zu den theoretischen Schulungen sind vor allem regelmäßige Bereitschaftsdienste wichtig. Jeder Mitarbeiter muss zumindest 144 Stunden (12 Dienste) jährlich leisten.


Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung im Roten Kreuz. Neben persönlichkeitsbildenen Kursen besteht die Möglichkeit zur Ausbildung zum
Notfallsanitäter, Weiterbildungen im Katastrophenhilfsdienst, Ausbildung zum Erste Hilfe Lehrbeauftragten oder Lehrsanitäter, sowie Schulungen im Bereich der psychologischen Dienste, um nur einige Möglichkeiten hier zu erwähnen.


Ein weiterer wichtiger Fortbildungsbereich ist die Praxisanleiterausbildung.
Praxisanleiter sind speziell ausgebildete Sanitäter, die neue Mitarbeiter durch den praktischen Teil der Rettungssanitäterausbildung begleiten.

 

 

 

 

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