08.05.2014 15:50

Betriebsrettung bei den Budapest Paramedics

Betriebsrettung bei den Budapest Paramedics

Zu einem Erfahrungsaustausch der besonderen Art kam Armin Reisinger, Notfallsanitäter der Betriebsrettung voestalpine der gemeinsam mit einem Kollegen der Berufsrettung Wien ein Praktikum beim staatlichen ungarischen Rettungsdienst Budapest absolvierte. Dabei konnten viele Erfahrungen ausgetauscht und neue Erkenntnisse gewonnen werden. Die sprachlichen Barrieren waren zwar vorhanden, aber mit Englisch wurden auch diese überwunden. Da auch der Rettungsdienst in Ungarn großteils nach den gleichen Anamnese- und Behandlungsalgorithmen arbeitet, gestattete sich die Zusammenarbeit als einfach.

An Bord eines Notfallrettungswagen besetzt mit Fahrer, Sanitäter und Paramedic konnte das breite Spektrum der Einsätze erfahren werden. Die österreichischen Mitarbeiter waren auch in den medizinischen Tätigkeiten voll eingebunden und durften auch EKGs beurteilen, Medikamente verabreichen, Perfusoren bedienen, bei Traumaversorgungen mitarbeiten und venöse Zugänge legen. 

In Ungarn ist der Rettungsdienst eine staatliche Institution und wird durch haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter abgedeckt. Die Ausbildung der Paramedics dauert vier Jahre; ihre Kompetenzen gleichen beinahe denen der Notärzte. Die Notärzte haben eine spezielle Fachausbildung für Rettungs- und Notfallmedizin und kommen bei schwerwiegenden Notfällen zusätzlich zum Einsatz.

Bei einem ITLS Kinder-Traumakurs konnten die österreichischen Gäste auch zusätzlich noch Ausbildungsluft schnuppern. Besonderer Dank gilt Dr. Laszlo Gorove, Chefarzt ungarischer Flugrettungsdienst und vormaliger Chefarzt des staatl. ungarischen Rettungsdienstes, welcher diesen Austausch ermöglicht hat. 

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