23.03.2016 14:02

JRK Sattledt auf Bewerbstrainingslager

Das Jugendrotkreuz verbrachte drei Tage auf der Hengstpaßhütte, um sich für die anstehenden Bewerbe zu rüsten. Neben der Ersten Hilfe kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz!

JRK Sattledt auf Bewerbstrainingslager

Als Einstieg in die diesjährige Bewerbssaison verbrachte das Jugendrotkreuz Sattledt das Wochenende von 18. bis 20. März am Hengstpaß. Mit 11 Personen aus dem Jugendrotkreuz war die Gruppe von Freitagnachmittag bis Sonntag auf der Hengstpaßhütte. Der Schwerpunkt des Trainingswochenendes war die Vorbereitung auf den Landesbewerb in Erste Hilfe, der am 2. Juli in Marchtrenk stattfindet.

Nach der Anreise am Freitag beschäftigten wir uns mit dem Roten Kreuz, dessen Grundsätzen und den Leistungsbereichen. Der Samstag begann für die Jugendrotkreuzler sehr abrupt, da gleich nach dem Aufstehen die Reanimation – sozusagen als Morgensport – geübt wurde. Am Vormittag wurden die Grundlagen der Ersten Hilfe wieder aufgefrischt und alles zum Thema Notruf, Absichern und Retten aus Gefahrenzonen behandelt. Nach dem Mittagessen stand ein Probebewerb am Programm, bei dem in vier Gruppenstationen und einer Einzelstation praktische Fallbeispiele bewältigt wurden. Neben den Kollegen der eigenen Ortsstelle unterstützen uns dankenswerterweise auch Beate Wasner und Anna Minihuber vom Jugendrotkreuz Krenglbach. Ebenfalls anwesend war unser Ortsstellenleiter Leopold Baumgartner, der die Jugendlichen beim Üben anfeuerte.

Realistische und abwechslungsreiche Stationen

Durch die tolle Lage der Hütte konnte eine Vielzahl von abwechslungsreichen Szenarien geübt werden. Als erste Station galt es einen Sportunfall auf der Skipiste zu bewältigen. Da die Piste noch befahren war, musste die Gruppe neben der Erstversorgung auch daran denken die Umgebung entsprechend abzusichern. Ein Bach direkt neben der Hütte diente als Kulisse für eine zweite Station: einen Ertrinkungsnotfall und temperaturbedingte Erfrierungen. Auch bei dieser Station war ruhiges und genaues Arbeiten notwendig, da die verletzten Personen im unwegsamen Gelände verteilt waren. Die Küche in der Selbstversorgerhütte konnte bestens für die Annahme eines Kochunfalles genutzt werden, bei dem durch einen Fettbrand einige Personen zu Schaden kamen. Als abschließende Station musste die Gruppe Personen versorgen, die bei einem Unfall mit einem Rotkreuzfahrzeug und einem zivilen PKW verletzt wurden. 

Großzügiges Sponsoring

Das Trainingswochenende wurde durch die großzügige Unterstützung der Firma Elektro Kremsmair GmbH in Ried im Traunkreis ermöglicht. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken, da wir somit alle Kosten für die beiden Übernachtungen und die Verpflegung abdecken und dadurch ein tolles Wochenende genießen konnten!

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