02.01.2017 12:22

Brandgefährlich: Winterzeit für Kinderhaut

Brandgefährlich: Winterzeit für Kinderhaut

Die Liste der „brandheißen“ Gefahren, die im Winter auf Kinder lauern, ist lang: Heiße Öfen und Bleche beim Kekse backen, Verbrennungen durch Zündeln mit Kerzen auf Adventsgestecken, heißer Punsch am Christkindlmarkt, Verletzungen durch Silvesterknaller,  Verpuffungen durch Brandbeschleuniger beim Fondue oder schwerste Verbrennungen an den Händen durch heiße Scheiben von Kaminöfen. Dabei sind 80% der Betroffenen Kinder unter fünf Jahren, wie eine Studie in Deutschland ergab. Wie können Sie Kinder vor Verbrennungen und Verbrühungen schützen? Am besten ist es, vorausschauend zu handeln und das richtige Verhalten zu trainieren. Die Gefahrenquellen im eigenen häuslichen Umfeld zu kennen, zu sichern  und den Kindern erklären, was "heiß" bedeutet, ist ein wichtiger erster Schritt dafür. Neben der Aufsicht -besonders in der Küche- sollten Sie auch an die Verbrühungsgefahr von heißen Getränken wie Tee oder Kaffee denken. Schon ab 52° Celsius schädigen sie die Kinderhaut.  Was tun, wenn es trotzdem passiert? Kühlen Sie die betroffene Stelle mit handwarmem Wasser. Zum Schutz für den Transport zum Arzt oder bis die Rettung eintrifft, decken Sie die Wunde am besten mit einer aluminisierten Auflage ab, die verhindert ein Verkleben der Stelle (finden Sie in jedem Erste Hilfekasten im Auto). Ist das nicht möglich, lassen Sie die Wunde offen. 

 

Fragen oder Anregungen? Dann schicken Sie mir bitte eine E-Mail: maria.gruber@s.roteskreuz.at.

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