Integration: Erfolgreiche Gastronomie-Ausbildung jetzt auch für Asylberechtigte

Ausbildung zum Fachhilfsarbeiter Gastronomie für Asylberechtigte: damit leistet das Rote Kreuz Salzburg einen wichtigen Beitrag, um Geflüchteten Arbeit und damit Eigenständigkeit zu ermöglichen. 72 erfolgreiche Absolventen aus drei Kursen für Asylwerber, davon 36 bereits in fixer Anstellung im Tourismus und in der Wirtschaft, sprechen für das Projekt. Mit einer Integrationsförderung des Bundesministeriums und in Zusammenarbeit mit dem AMS Salzburg startete im Sommer der erste Kurs für Teilnehmer, die einen Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt haben.

 

Fit für den Arbeitsmarkt

Auf der einen Seite stehen Geflüchtete, die arbeiten wollen und dürften, aber Unterstützung bei der Arbeitssuche und eine passende Ausbildung brauchen. Die Wirtschaft auf der anderen Seite kämpft gerade in der Gastronomie mit dem Problem, motivierte Lehrlinge zu finden. „Wir sind sehr froh über die Förderung des Bundesministeriums“, sagt Projektleiterin Birgit Pircher und erklärt: „Mit dem Geld können wir 2018 erstmals auch zwei Kurse für Asylberechtigte umsetzen. Das bedeutet: 50 Asylberechtigte werden fit für den Arbeitsmarkt.“

 

Schwerpunkte: Fachwissen und Deutsch

„Wichtig war uns von Anfang an, unseren Teilnehmer genau das zu lernen, was sie sofort in der täglichen Arbeit brauchen können. Der Schwerpunkt liegt klar in der Praxisnähe“, erklärt Pircher. Die Teilnehmer durchlaufen 204 theoretische und 120 praktische Einheiten in Küchen der Rotkreuz-Seniorenwohnhäuser oder Einrichtungen des Magistrats. Das heißt sechs Wochen Theorie und drei Wochen Praktikum. Das BfI setzt die Theorie- und Praxiseinheiten um. Die Berufsaussichten sind sehr gut, wie die Erfahrung aus den ersten drei Kursen für Asylwerber zeigt.  

Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres finanziert) finanziert und findet in Kooperation mit dem BFI und dem AMS Salzburg durchgeführt.

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