12.01.2012 12:05

Salzburg hilft Haiti: Neue Häuser, neue Brunnen und Gesundheitsprojekte

Am 12. Jänner jährt sich das Erbeben in Haiti zum zweiten Mal. Die Hilfe aus Salzburg konnte viel bewirken.

Salzburg hilft Haiti: Neue Häuser, neue Brunnen und Gesundheitsprojekte

Der lange Weg des Wiederaufbaus in Haiti braucht Rotkreuz-Fachleute - und viel Geduld. Auch zwei Jahre nach der Erdbebenkatastrophe vom Jänner 2010, ist die Situation in Haiti komplex und die Dimension der Zerstörung nach wie vor eine große Herausforderung.

 

Das Salzburger Rote Kreuz konnte Dank der zahlreichen Spenden bereits im Juni vergangenen Jahres Häuser, Brunnen, Latrinen sowie eine Schule an die Bevölkerung in Haiti übergeben (siehe Projektbericht Haiti 2011). Dennoch ist das Österreichische Rote Kreuz noch immer vor Ort tätig.

 

Der Schwerpunkt der Hilfe des ÖRK liegt auf der langfristigen Entwicklung. Teil des Programms rund um die besonders stark betroffene Stadt Leogane sind die Errichtung von insgesamt 3.000 Häusern und der Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur (Schulen, Gemeindezentren).

 

Zusätzlich werden noch immer Brunnen gebaut und die Siedlungen mit sanitären Anlagen ausgestattet. 3.000 Familien werden dadurch beim Wiederaufbau unterstützt. Besonders wichtig ist die Katastrophenvorbeugung. Es werden Risikoanalysen erstellt, Trainings durchgeführt und Hygieneschulungen zur Seuchenprävention und Gesundheitsverbesserung abgehalten. Das Wiederaufbauprogramm in Haiti wird in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz abgewickelt.

Obwohl bereits viel erreicht werden konnte, gibt es noch immer viel zu tun. Haiti war bereits vor dem Erdbeben ein extrem armes Land, das immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wurde. Das Österreichische Rote Kreuz will dort nachhaltig helfen und hat daher ein langfristiges Programm erstellt, das im Frühjahr 2013 abgeschlossen werden soll. 

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