30.01.2017 14:18

„City-Screen“ als moderner Lebensretter

Mitte Jänner wurde der erste "DOOH"- Screen (Digital out of home) der Progress Werbung am Rotkreuz-Parkplatz bei eisiger Kälte und viel Applaus unter Strom gesetzt. Werbebotschaften in hochauflösenden Bildern flimmern auf der einen Seite über den Bildschirm im öffentlichen Raum – Zusatzinfos und einen lebensrettenden Defibrillator findet man auf der Rückseite.

„City-Screen“ als moderner Lebensretter

Digitale Litfaßsäule

Die Rückseite liefert "City-Infos". Das bedeutet, dass Nutzer über den Touchscreen bequem checken was in Salzburg gerade los ist. Verschiedene Apps und Internet-Seiten informieren die Nutzer über alles Wissenswerte. Wer "ohne Akku" ist, kann sogar sein Handy aufladen. Das Wichtigste überhaupt ist aber, dass jedermann durch die moderne Liftfaß-Säule zum Lebensretter werden kann. Für den Notfall ist in eigenen Vitrinen ein Defibrillator griffbereit.

Landesrettungskommandant Anton Holzer freut sich über die Kooperation mit dem Verein PULS und der Progress Werbung. Durch das zur Verfügung stellen eines Laien-Defibrillators, kann gegen die häufigste Todesursache, dem plötzlichen Herztod, angekämpft werden. Anton Holzer ist sich mit PULS-Chefarzt Wolfgang Schreiber, der ebenso Chefarzt beim Österreichischen Roten Kreuz ist, einig: „Bei Notfällen wie einem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Minute. Denn bei einem leblosen Patienten nimmt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um etwa zehn Prozent ab. Die rasche Hilfe durch Laien entscheidet also oft über Leben und Tod.“ Mit dem Screen am Rot-Kreuz-Parkplatz, ist der erste Salzburger Standort in voller Funktion on Air.

 

Für jedermann nutzbar

Die Geräte sind einfach zu handhaben, denn sie sprechen mit dem Ersthelfer. Über einen Alarm wird eine Verbindung mit der Leitstelle des Roten Kreuzes aufgenommen. Die digitalen Screens sind an sieben weiteren Standorten vom Hanusch- bis zum Mirabellplatz – geplant. Im Zuge dieser Eröffnung gab es für das Salzburger Rote Kreuz noch ein „Geschenk“ aus dem hause Progress. Mit einer Spende von € 1.500.- will die Firma Progress die Verbreitung von Laien-Defibrillatoren weiter vorantreiben.

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