14.03.2017 11:43

Kicken für den guten Zweck

Bereits zum vierten Mal rollt am Samstag der Ball in der Walserfeldhalle, um einer bedürftigen Familie im Bundesland Salzburg zu helfen. Das Rotkreuz-Charity-Fußballturnier hat sich seinen Fixplatz im Salzburger-Sportkalender erspielt.

Kicken für den guten Zweck

Es sind 16 Mannschaften aus dem gesamten Bundesland die um den Sieg spielen. Doch geht es eigentlich weniger um einen Pokal und eine Siegesurkunde, als vielmehr um den guten Zweck hinter diesem Turnier. „Natürlich ist auch der sportliche Wert dieses Turnieres gegeben. In den Anfangsjahren hatten wir Spieler, die sich mittlerweile in den Top-Ligen Europas einen Namen gemacht haben – ich sag nur Stefan Ilsanker oder Karim Onisiwo. Aber unser Hauptziel ist es möglich viel Geld zu erspielen um wirkliche Hilfe leisten zu können“, sagt Organisator Bernhard Lackner vom Salzburger Roten Kreuz.

 

Fairness als oberste Priorität
Fußball ist Fußball und bleibt Fußball, auch wenn es ein Charity-Turnier ist. Also braucht es Schiedsrichter und zwar nicht irgendwelche. Drei geprüfte UEFA Schiedsrichter hüten an diesem Samstag die gelben und roten Karten und wachen über das Spielgeschehen. Trotz jedes Siegeswillens steht die Fairness über allem. „Wir hatten bisher noch keinen einzigen Verletzten und so soll es auch bleiben“, sagt Lackner. Die Idee dieses Turniers hatten er und sein Mitorganisator Robert Leitner bereits vor fünf Jahren am Blaulich-Turnier der Polizei. „Wir spielten da mit und dachten uns, dass wir so etwas auch auf die Beine stellen können“, erzählt der freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiter. Im Jahr darauf machten die beiden Nägel mit Köpfen und das Rotkreuz-Charity-Fußballturnier war geboren.

 

Stars als Schirmherren
Eine richtige Charity-Veranstaltung braucht natürlich angemessene Schirmherren. Auch hier zeigt sich der Wert dieses Turnieres. Die Liste liest sich wie das Who is Who der Salzburger Sportszene. Den Anfang machte „The Austrian Rock“ Franz Müllner. Ihm folgte der Behindertensportler und mehrfache Paralympics-Teilnehmer Reini Sampl. Im Vorjahr konnte man mit dem Red Bull-Torhüter Alexander Walke erstmals jemanden aus dem internationalen Fußballlager als Schirmherr gewinnen. In diese illustre Gruppe reiht sich 2017 erneut ein bekannter heimischer Fußballprofi ein. „Mich verbindet eine private Freundschaft mit Christian Thonhofer. Als ich ihn gefragt habe ob er die Schirmherrschaft übernehmen will, hat er sofort zugesagt. Die Verbindung zwischen Charity und Fußball gefällt ihm als Ex-Profi natürlich“, erzählt Bernhard Lackner. Christian Thonhofer spielte lange Zeit bei Rapid Wien und feierte mit den Hütteldorfern 2008 den Meistertitel.   

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