21.06.2017 10:44

BAfEP B’hofen holen Silber beim Erste Hilfe Bundesbewerb

Österreichweiter Erste-Hilfe-Schülerbewerb des Jugendrotkreuzes in Kärnten. Die Sieger kommen aus der Steiermark und Osttirol, die BAfEP Bischofshofen erreichte den zweiten Platz in der höchsten Kategorie.

BAfEP B’hofen holen Silber beim Erste Hilfe Bundesbewerb

Was für ein Wochenende für vier junge Damen der BAfEP Bischofshofen. Bereits die Qualifikation für den erste Hilfe Bundesbewerb, der am 13. und 14. Juni in Maltschach in Kärnten über die Bühne ging, war etwas ganz besonderes. Aber, dass es zum zweiten Platz reicht, und das nur einen Punkt hinter dem Siegerteam aus der Steiermark, damit hätte niemand gerechnet.

"Wir sind sehr stolz auf die guten Leistungen aller fünf Salzburger Teams. Für mich ist es ein Zeichen, dass die Erste Hilfe Offensive des Salzburger Jugendrotkreuzes greift und gratuliere natürlich dem Team aus Bischofshofen ganz herzlich zum sensationellen 2. Platz in der Kategorie Gold", freut sich Salzburgs Jugendrotkreuz-Landesgeschäftsführer Gerald Gutschi.

 

Erste Hilfe Bundesbewerb
150 Jugendliche von Schulen aus ganz Österreich sind beim Erste-Hilfe-Bundesbewerb des Österreichischen Jugendrotkreuzes am Maltschacher See in Kärnten angetreten. Stockerlplätze gab es für Schulen aus der Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Osttirol und Tirol. Platz eins in der Gold-Kategorie (16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs) erringt die Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft aus Fehring in der Steiermark, der zweite Platz geht an die BAfEP Bischofshofen aus Salzburg, der dritte Platz an die NMS Pabneukirchen aus Oberösterreich. In der Silber-Wertung (8-stündiger Erste-Hilfe-Kurs) gingen die ersten beiden Stockerlplätze an die beiden Teams der PTS Matrei in Osttirol, Platz drei gewinnt die NMS Wildschönau in Tirol.

"Unser Team hat eine Familie versorgt, die eine massive Vergiftung hatte, weil sie Schwammerlgulasch mit einem Pantherpilz gegessen hat. Eine Person war bewusstlos und eine hatte einen Atem-Kreislaufstillstand, der dritten Person war richtig schlecht. Mein Team und ich haben die Familie gerettet, indem wir zwei von ihnen in die stabile Seitenlage gedreht haben und den Dritten mit Herzdruckmassage wiederbelebt haben. Ein Glück, weil das war total richtig", freut sich die vierzehn Jahre alte Teilnehmerin Lena. Weiters mussten die jungen Ersthelfer/innen starke Blutungen versorgen, einem verunglückten Mopedfahrer helfen sowie einen Knochenbruch stabilisieren.

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