04.07.2019 16:15

Rotes Kreuz begrüßt Initiative zum Blutsicherheitsgesetz

Der Appell des Roten Kreuzes gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die auch langfristig eine flächendeckende Versorgung mit Blutkonserven garantieren, ist auf offene Ohren gestoßen.

Rotes Kreuz begrüßt Initiative zum Blutsicherheitsgesetz

Hintergrund ist, dass im Osten Österreichs derzeit rund 10 Prozent aller Blutspendeaktionen abgesagt werden, weil zu wenige Ärzte zur Verfügung stehen und nach derzeitiger Gesetzeslage die Anwesenheit eines Arztes vorgeschrieben ist. Das Rote Kreuz fordert ein Ende dieser Verpflichtung.

„Wir begrüßen die aktuelle parlamentarische Initiative von ÖVP, SPÖ und Neos in diese Richtung und hoffen auf eine breite Mehrheit im Sinne jener Menschen, die auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen sind“, sagt Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig. „Über Gespräche zur weiteren Verbesserung der nationalen Selbstversorgung mit Blutprodukten und der Sicherheit für Spenderinnen und Patientinnen freuen wir uns.“

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