21.12.2010 14:55

Friedenslicht-Aktion 2010

Am 23. Dezember um 11:00 Uhr wird das Friedenslicht aus Bethlehem im Roten Kreuz in der Grete-Bittner-Straße 9 feierlich an die Bezirksstellen übergeben.

Auch heuer zu Weihnachten wird das Friedenslicht wieder per Zug nach Kärnten gebracht. Hier übernimmt das Rote Kreuz die Aufgabe, das Licht in alle Bezirke zu verteilen. Rot Kreuz Präsident Dr. Peter Ambrozy: „Ich freue mich, dass die Übergabe des Friedenslichtes an die Bevölkerung durch das Rote Kreuz auch in Kärnten bereits zur Tradition geworden ist.“ So wird die Überbringung des Friedenslichtes an die Bezirkstellen wie jedes Jahr im Roten Kreuz in Klagenfurt gefeiert. Für die musikalische Umrahmung am 23. Dezember um 11:00 Uhr sorgen Kinder der Volksschule 11, der so genannten „Friedenschule“ aus Klagenfurt mit ihrer Direktorin Ilse Fina und den beiden Lehrerinnen Ingrid Spendu und Dagmar Di Bartolo. Ab 24. Dezember kann das Friedenslicht in jeder Rot-Kreuz-Bezirksstelle abgeholt werden.

 

Symbol für den Weihnachtsfrieden

In der Stadt Bethlehem, die für Juden, Muslime und Christen eine besondere Bedeutung hat, haben nach christlicher Überlieferung Engel bei der Geburt Jesu verkündet: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen seiner Gnade". Daran erinnert das Friedenslicht aus Bethlehem, das für uns das Symbol des Weihnachtsfriedens ist. Deshalb lag es nahe, dass Kinder aus der Friedensschule die Feier musikalisch umrahmen. Ilse Fina, Direktorin der Volksschule 11 beschreibt den Schulalltag: „Kinder aus zehn Nationen sind bei uns immer vertreten, mehrere Religionen sowieso.“ Dieser multikulturelle und multireligiöse Ansatz ist auch für das Rote Kreuz, das ja weltweit agiert – unter anderem in muslimischen Ländern als Roter Halbmond – wichtig und soll auch als weiteres Symbol für den Weihnachtsfrieden gelten. Das Friedenslicht soll uns daran erinnern, dass in rund der Hälfte der Staaten auf der ganzen Welt bewaffnete Auseinandersetzungen auf der Tagesordnung stehen. Es soll uns deutlich machen, wie glücklich wir sind, in einem sicheren Land zu leben und uns die damit zusammenhängende Verantwortung verdeutlichen. Jeder einzelne ist gefordert, sich für Frieden und Menschlichkeit in seinem eigenen Umfeld einzusetzen. 

 

Rotkreuz-Hilfe als „Licht in der Dunkelheit“

Die unermüdlichen Rotkreuz-Mitarbeiter sind Tag für Tag und Nacht für Nacht, an den Feiertagen, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel im Einsatz. Sei es die Hauskrankenschwester, der Sanitäter, die Bereitschaft des Katastrophenhilfsdienstes oder der Mitarbeiter der Speisenzustellung, sie alle sind im Dienste der Menschlichkeit unterwegs. Die vielen Mitarbeiter sehen diese Hilfe als ihren Beitrag dazu, um ein wenig Licht in die Dunkelheit zu bringen. Auch am Heiligen Abend sind die Rot-Kreuz-Zentralen besetzt und die Mitarbeiter freuen sich auf alle, die sich das Friedenslicht abholen kommen.

 

Durch Klicken auf das pdf-Symbol gelangen Sie zur Einladung!

socialshareprivacy info icon