12.01.2011 14:06

Kinderrechtskonvention lückenlos in die Verfassung

Kinderrechtskonvention lückenlos in die Verfassung

Das Jugendrotkreuz begrüßt die bevorstehende Verankerung der Kinderrechte in der österreichischen Verfassung und appelliert an die verantwortlichen Politiker, die Kinderrechtskonvention lückenlos zu übernehmen. "Kinderrechte sind Menschenrechte und diese sind unteilbar. Kinder sind die verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie ausnahmslos zu schützen, ist nicht nur Aufgabe von humanitären Organisationen, sondern auch des Gesetzgebers. Der Schutz sollte ohne Rücksicht auf Status und Herkunft allen Kindern im gleichen Umfang gewährt werden", sagt Karl Zarhuber, Generalsekretär des Jugendrotkreuzes.

 

Die Kinderrechtskonvention verlangt den Vorrang des Kindeswohls bei jeder Form staatlichen Handelns und sieht ausdrücklich den Schutz von Kindern im Asylverfahren und Fremdenrecht vor. "Es ist unsere Pflicht, Kinder zu schützen. Kinder dürfen nicht für die Taten oder den rechtlichen Status ihrer Eltern – und schon gar nicht für Versäumnisse von Politik und Gerichtshöfen – bestraft werden", so Zarhuber weiter.

 

Das Jugendrotkreuz fordert seit Jahren, dass die Kinderrechte in die österreichische Verfassung aufgenommen werden.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Petra Griessner
Österreichisches Jugendrotkreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-357
Mobil: +43 664 823 48 87
E-Mail: petra.griessner(at)roteskreuz.at
www.jugendrotkreuz.at

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