17.02.2013 Von: Victor Lacken, IFRC

Uganda: die wichtige Rolle von Prävention bei Epidemien

Erste Reportage zur Kampagne Stille Katastrophen von ECHO und dem Roten Kreuz.
Stille Katastrophen| Uganda: die wichtige Rolle von Prävention bei Epidemien

Von Victor Lacken aus Uganda

 

Bei Ebola-Fieber ist äußerste Vorsicht geboten. Es ist und bleibt eine der tödlichsten Viruserkrankungen, für die es bisher keine Therapie gibt. Da es höchst ansteckend ist, muss ein Ausbruch des Fiebers sofort erkannt und isoliert werden.

 

Ende 2012 tauchten Berichte über einen Ebola-Ausbruch im Luwero-Distrikt in Zentral-Uganda auf. Sobald der erste Fall bestätigt war - ein Taxifahrer, der an den Symptomen erkrankte und später verstarb - trat das ugandische Rote Kreuz in Aktion und begann eine Informationskampagne, wie die Menschen die Ausbreitung der Krankheit verhindern oder einschränken können.

 

Dies war der zweite Ebola-Ausbruch innerhalb von drei Monaten in Uganda, eine Verbindung zwischen den beiden Epidemien ist nicht bekannt.

 

„Sobald wir von dem Ausbruch in unserem Distrikt hörten, haben wir unsere Freiwilligen losgeschickt, sie sind von Tür zu Tür gegangen, um die Gemeinschaften zu sensibilisieren und aufzuklären“, sagt Annet Nampima, Distrikt-Leiterin in Luwero des ugandischen Roten Kreuzes. „So konnten wir Informationen über Ebola verbreiten und sogar die Einstellungen und Gewohnheiten der Menschen in den Gemeinschaften verändern.“

 

Helfer des Roten Kreuzes besuchten Menschen in der ganzen Region, hängten Poster auf, verteilten Broschüren und gaben ganz praktische Hinweise für den Fall, dass eine Infektion bei einem Familienmitglied vermutet wird. Die Reaktionen an den Haustüren waren weitgehend positiv, manchmal wurde die Empfehlung, jeden Körperkontakt mit eventuell Infizierten zu vermeiden, jedoch skeptisch aufgenommen.

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