06.03.2013 Von: Enrique Guevara, Panama

Ecuador: Überschwemmungen verschlimmern die Situation in bedrohten Gemeinschaften

Eine Reportage zum Schwerpunkt "Stille Katastrophen" von Rotkreuz-Mitarbeiter Enrique Guevara aus Panama
Ecuador: Überschwemmungen verschlimmern die Situation in bedrohten Gemeinschaften

Schwere Regenfälle sind nichts Neues in der Andenregion in Südamerika. Aber obwohl der Regen das Leben und die Existenzgrundlagen tausender Menschen beeinträchtigen und gefährden, finden sie wegen ihrer ‚Regelmäßigkeit‘ keine Beachtung in der Öffentlichkeit.

 

Anfang 2012 wurde Ecuador von einer Reihe schwerer Stürme heimgesucht, die Überschwemmungen, über die Ufer tretende Flüsse und Erdrutsche zur Folge hatten. Freiwillige des Ecuadorianischen Roten Kreuz wurden sofort in den am schlimmsten betroffenen Provinzen tätig, sie retteten und evakuierten betroffenen Menschen, boten erste Hilfe und psychologische Unterstützung an und schätzen die Ausmaße der Schäden und des Hilfsbedarfs ein.

 

Teresa Basurto hat drei Kinder. Ihr jüngster Sohn ist 14 und geht über 300 km von zu Hause entfernt in La Armenia zur Schule, ihre zwei ältesten Söhne sind verheiratet und leben nicht mehr zu Hause. Als ein schwerer Sturm ihre Region heimsuchte, wurde Teresas Haus überschwemmt, und sie verlor ihre Reisernte, ihre Hühner und ihre Schweine - die drei Haupteinnahmequellen der Familie.

 

Zum Glück hielt ihr Haus aus Rohrstöcken mit einem Zinkdach dem Wasser stand, aber ihr wurde geraten, vom Haus fernzubleiben, solange das schlechte Wetter anhielte, da weitere Überschwemmungen drohten. Die kurze Zeit der Evakuierung, die Teresa bei ihrer Familie verbrachte, zog sich hin und daue

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