22.03.2013

Die Stimme erheben für die "am meisten beachtete" stille Katastrophe 2012

Eine Reportage zuim Schwerpunkt Stille Katastrophen aus der Karibik von Andy Channelle, IFRC
Die Stimme erheben für die "am meisten beachtete" stille Katastrophe 2012

Ende Oktober 2012 zog Hurrikan Sandy eine Spur der Verwüstung durch die Karibik bevor er die Ostküste der USA erreichte. Bei dem Sturm kamen hunderte Menschen ums Leben, und in Kuba, in der Dominikanischen Republik, Haiti, Jamaika und auf den Bahamas wurden Häuser, Bauernhöfe und Existenzen zerstört. Der Wiederaufbau wird wahrscheinlich Milliarden kosten.

 

Hurrikan Sandy ist ein perfektes Beispiel dafür, dass eine Katastrophe zwar von den Medien der ganzen Welt beachtet werden kann, und gleichzeitig eine stille Katastrophe sein kann. In New York und New Jersey drängten sich Kamerateams, Konzerte mit Starbesetzung wurden organisiert und Artikel über Triumphe und Tragödien bei der US-Katastrophenhilfe geschrieben. Dabei blieben die fünf Länder, die in der Karibik von dem Sturm betroffen waren, größtenteils unbeachtet.

 

Ein Forschungsprojekt der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) und des Amts für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) untersuchte die Medienreaktion auf Hurrikan Sandy in den USA und verglich diese mit der Berichterstattung zu den Auswirkungen des Sturms in der Karibik und mit den anderen stillen Katastrophen, über die wir in den letzten vier Wochen berichteten.

Die Ergebnisse der Studie waren alarmierend.
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