12.01.2014 17:00

Rotes Kreuz beim FIS Skiflug Weltcup am Kulm im Einsatz

Kulm – Tauplitz/Bad Mitterndorf (Stmk.). Das Rote Kreuz aus dem Bezirk Liezen stellte beim FIS Skiflug Weltcup am Kulm/Tauplitz am vergangenen Wochenende die sanitätsdienstliche Versorgung sicher.

Rotes Kreuz beim FIS Skiflug Weltcup am Kulm im Einsatz
Fotos: Rotes Kreuz Liezen

Im Veranstaltungsgelände standen den Zusehern drei Versorgungsstellen mit notärztlicher Versorgung (Ost/West/Haupteingang) als Anlaufpunkte zur Verfügung. Ebenso patrouillierten mehrere Gehbereitschaften durch die Besucher. Für die Sportler stand zusätzlich ein eigener Notfallcontainer mit intensivmedizinischem Equipment zur Verfügung.

 

Zwischen 50 und 85 Mitarbeiter/-innen des Roten Kreuzes (darunter Rettungs- und Notfallsanitäter, Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams sowie Führungspersonal) und fünf Notärzte waren täglich im Einsatz. Für den eventuellen Abtransport von Patienten standen pro Tag acht Einsatzfahrzeuge bereit.

 

Als Kommunikationszentrum der Rotkreuz-Kräfte wurde eine autark arbeitende mobile Leitstelle direkt vor Ort eingerichtet. Einerseits war dadurch die Rettungsleitstelle Liezen entlastet, andererseits konnte die Einsatzleitung damit optimal unterstützt werden.

 

Neben diesem Großambulanzdienst musste auch der reguläre Dienstbetrieb, sowie die Notfallversorgung im ganzen Bezirk Liezen durch das Rote Kreuz aufrechterhalten werden. Dazu waren alle neun Dienststellen inkl. der drei Notarztstützpunkte voll besetzt.

 

Um all dies sicherstellen zu können, wurden die Rotkreuz-Einsatzkräfte am Kulm durch Kollegen/-innen aus den Bezirken Gmunden, Wels, des Notarztstützpunktes Kalwang, der Ortsstelle Attnang-Puchheim sowie der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Admont unterstützt. Die Führung dieser Einsatzkräfte übernahm das Bezirksrettungskommando Liezen.

 

In Summe musste das Rote Kreuz in den Ambulanzräumen vor Ort 74 Besucher versorgen. 11 wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Vor allem Sturzverletzungen wie Brüche, Verstauchungen und Luxationen sowie einzelne Unterkühlungen waren die Einsatzindikationen für die Rotkreuz-Einsatzkräfte.

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