Stellvertretender Bezirksrettungskommandant stellt sich vor

 

In der Grazer Hofburg bekam Florian Angerer im Mai dieses Jahres sein Offiziers-Dekret überreicht. Er ist nun stellvertretender Bezirksrettungskommandant an der Bezirksstelle Voitsberg-Köflach. Wir haben seine Laufbahn kurz zusammengefasst.

Florian Angerer (30) wollte schon immer zum Roten Kreuz, weshalb er sich im Oktober 2010 auch für den Zivildienst entschieden hat. Die Tätigkeit im Rettungsdienst hat Florian dann so gefesselt, dass er sich als freiwilliger Mitarbeiter der Freitag-Nachtdienstgruppe anschloss.

In den darauffolgenden Jahren absolvierte er die Einsatzfahrer-, Notfallsanitäter- und auch Führungskräfteausbildung. Dabei weckte vor allem die Struktur und Organisation des Roten Kreuzes bei Großeinsätzen sein Interesse und er wollte aktiv in der Koordination mitwirken. Als Teil des Bezirksrettungskommandos war er unter anderem für die Erstellung und Aktualisierung verschiedenster Einsatzpläne zuständig und engagierte sich in der Organisation und Durchführung von Ambulanzdiensten wie beispielsweise dem Lipizzanerheimatlauf.

Aufgrund personeller Veränderungen ergab sich für Florian die Möglichkeit die Position des stellvertretenden Bezirksrettungskommandanten anzutreten. Heute nimmt er an regelmäßigen Besprechungen teil, erstellt Konzepte für interne Ausbildungen, unterstützt bei der Dienstplanung und vieles mehr.

„Ich empfehle jedem Mitarbeiter die Führungskräftelaufbahn einzuschlagen, weil man viel über die Organisation aber auch über sich selbst lernt“, blickt Florian auf die letzten Jahre zurück. Das von den Ausbildungen erworbene Wissen kann er aber auch im Berufsleben gut einsetzen. Dort ist er nämlich Prokurist bei der Firma Elpack.

Fotos: W. Luttenberger, M. Hausegger | Rotes Kreuz Stmk.

 

Gold für Voitsberger Rotkreuzjugend beim Erste-Hilfe-Landesbewerb

 

Die Rotkreuzjugend der Bezirksstelle Voitsberg-Köflach belegte vergangenes Wochenende beim Erste-Hilfe-Landesbewerb in Pöllau die großartigen Plätze 1 und 10 in der Gruppenwertung. Außerdem schafften es zwei unserer Jugendlichen auf die hervorragenden Plätze 7 und 44 (von insgesamt 69 Teilnehmern) in der Einzelwertung!

 

Jedes Jahr finden zahlreiche Erste-Hilfe-Bewerbe auf Bezirksebene statt. Das Finale ist dann der Landesbewerb, wo sich Rotkreuzjugendgruppen aus der gesamten Steiermark in Erster Hilfe messen. Es gilt verschiedene Szenarien (z.B. Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle etc.) einzeln oder in der Gruppe abzuhandeln. Dabei wird den Teilnehmern genau auf die Finger geschaut und es werden Punkte vergeben. Neben der späteren Wertung geht natürlich der Spaß auch nicht verloren und eines ist gewiss: alle Jugendlichen sind Vollprofis in Erster Hilfe!

 

Die Rotkreuz-Bezirksstelle Voitsberg-Köflach ist sehr stolz auf die Leistung der zwölf Jugendlichen und fünf Betreuer. Das betont auch Bezirksgeschäftsführer Dir. Aldo Striccher, MAS: „Das Ergebnis zeigt, dass wir sehr stolz auf unsere Rotkreuzjugend sein können! Würde mir etwas passieren könnte ich mich glücklich schätzen, wenn einer unserer Jugendlichen in meiner Nähe wäre, weil ich weiß, dass ich in besten Händen bin! Großer Dank gilt aber auch unseren Jugendbetreuern und Trainern ohne deren Arbeit und Engagement es die Jugendgruppe in dieser Stärke wohl nicht gäbe!“

 

Bezirksstellenleiter Bgm. Ernst Meixner
„Beim Landesjugendwettbewerb 2019 in Pöllau hat unsere Rotkreuzjugend eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig es ist, gut geschult Menschen in Notsituationen helfen zu können. Im Bewerb „Team Jugend II“ erreichten unsere Teilnehmer sogar den 1. Rang. Dazu gratuliere ich voll Stolz namens unseres Bezirksausschusses allen Teilnehmern sehr herzlich.“

 

Fotos: B: Flecker | Rotes Kreuz Stmk.

 

Bezirksversammlung am 27. April 2019

zum Leistungsbericht

Fotos: Robert Cescutti

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