16.09.2007 18:17

Die besten Sanitäter Österreichs kommen aus Tirol

Das Österreichische Rote Kreuz ermittelte in einem spannenden Bundesbewerb in Sankt Pölten die besten österreichischen Sanitäter.

St. Pölten (Rotes Kreuz) – Am 15. September 2007 fand in Sankt Pölten der Bundesbewerb des Österreichischen Roten Kreuzes statt. Rettungssanitäterinnen und -sanitäter aus ganz Österreich trafen sich an diesem Tag, um ihr Können bei simulierten Notfällen unter Beweis zu stellen.


Um für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein, ist es auch wichtig Notfallpraxis zu sammeln. Alle gestellten Szenarien waren dem Alltag der Retter nachempfunden. So galt es unter anderen schwere Schnittverletzungen nach einem Arbeitsunfall in einer Glaserei, ein Spinnenbiss im Landesmuseum oder einen Person mit Kreislaufstillstand nach einem Stromschlag fachgerecht zu versorgen. Eine besondere Herausforderung für die Teams war sicher auch die Bergung eines verunfallten Radfahrers über die Traisenböschung.

Eine Jury bewertet die Leistungen der einzelnen Teams bis ins Detail. Dieses Feedback ist nützlich, um sowohl Stärken als auch Schwächen zu erkennen, was wiederum einer Steigerung des Ausbildungsniveaus und der Qualitätssicherung zugute kommt.

Alle Sanitäterinnen und Sanitäter haben die gestellten Aufgaben mit Bravour bewältigt und so konnten sich am Ende des Tages alle als Gewinner fühlen.

Der Sieg ging an die Gruppe Tirol. Auf den weiteren Plätzen landeten die Teams aus Kirchdorf/Krems (OÖ) und Alberschwende (Vlbg).

Ziel derartiger Bewerbe ist es, Handlungsabläufe so zu verinnerlichen, dass sie im Notfall mit Sicherheit durchgeführt werden können und dass „jeder Handgriff sitzt“. So ermöglicht es der Sanitätshilfebewerb unter möglichst realitätsnahen Bedingungen die Fertigkeiten der Helfer zu perfektionieren.

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