21.11.2007 11:10

Rotes Kreuz bittet dringend um Hilfe für Opfer in Bangladesh

Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort

Dhaka (Rotes Kreuz) - "Endlich sind die Straßen weitgehend geräumt

und wir erreichen die Opfer", berichtet Sylvia Johnson aus Bangladesh
im heutigen Telefonat. Mit Hubschraubern, Fahrzeugen und Motorrädern
sind Rotkreuz-Mitarbeiter zu den Betroffenen unterwegs. "Trinkwasser
und Medikamente sind die Prioritäten der Hilfsleistungen", so
Johnson, die als Gesundheitsexpertin und Mitarbeiterin des Deutschen
Roten Kreuzes im Einsatz ist.

Zusätzlich verteilen Mitarbeiter und rund 40.000 Freiwillige des
Roten Kreuzes Decken, Plastikplanen, und Kleidung. "Wie immer bei
Katastrophen diesen Ausmaßes ist die Seuchengefahr hoch. Es gilt
alles daran zu setzen, eine Verschärfung der Situation zu
verhindern." Während die Leichenbergung auf Hochtouren läuft, sind
auch die Aktivitäten des Rotkreuz-Suchdienstes in vollem Gang. Durch
Datenerfassung, Begehung der betroffenen Gebiete, Spitäler, etc. soll
die Zahl der Vermissten möglichst gering gehalten werden.

Bis dato spricht man von über 2.000 Toten und 3,2 Mio. direkt
betroffenen Menschen. Zyklon Sidr hat den Süd-Westen von Bangladesch
am 15. November getroffen und verheerende Zerstörungen angerichtet.
Hunderttausende mussten nach Überflutungen ihre Häuser verlassen, ein
Großteil der Ernte ist vernichtet, die Infrastruktur ist zerstört.

In Bangladesh steht die deutsche Rotkreuz-Mitarbeiterin Sylvia
Johnson für Interviews zur Verfügung.

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung:
Konto: 2.345.000, PSK, BLZ 60.000
KW: "Katastrophenhilfe"

Online: spende.roteskreuz.at

Rückfragehinweis:


ÖRK-Pressestelle
Mag. Andrea Winter
Tel: 01/58 900-153
Mobil: 0664/823 48 54
mailto:andrea.winter(at)roteskreuz.at
www.roteskreuz.at
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