04.12.2007 10:45

Freiwilligkeit braucht Wertschätzung

Freiwillige Mitarbeiter sind keine Selbstverständlichkeit, aber selbstverständlich braucht sie die Gesellschaft

Wien (Rotes Kreuz) - "Freiwillige vermehren das Human- und
Sozialkapital unserer Gesellschaft und fördern damit nachweislich das
wirtschaftliche Wachstum", erklärt der Rotkreuz-Präsident Fredy
Mayer, der oberste Freiwillige der Organisation. "Das Österreichische
Rote Kreuz als Freiwilligenorganisation sorgt mit seinen vielfältigen
Weiterbildungsangeboten für besser qualifizierte Mitarbeiter und eine
Stärkung der Zivilgesellschaft", so Mayer weiter.

48.592 freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind
beim Roten Kreuz tätig. Frauen und Männer, die einen Teil ihrer
Freizeit der Menschlichkeit widmen. Die Zusatzqualifikationen sind
Anreiz für Freiwillige und Arbeitgeber. "Im Persönlichkeitsbereich
qualitativ hochwertig ausgebildete Mitarbeiter mit hoher
Sozialkompetenz sind für wirtschaftliche Unternehmen ein enormer
Gewinn. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die mehr tun als ihre
Pflicht", so der Rotkreuz-Präsident.

Das Rote Kreuz fordert von der Bundesregierung, den Status der
Freiwilligkeit in Österreich regelmäßig zu erheben, um die
ehrenamtliche Arbeit mess- und auch bewertbar zu machen.
"Dies sollte in Form eines Freiwilligen-Berichtes geschehen, in dem
Bereiche wie Altersgruppen, Tätigkeitsbereiche und Entwicklung
festgestellt werden", so Mayer abschließend.

Im Jahr 2006 haben mehr als 48.000 freiwillige
Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 10,5 Millionen freiwillige
Arbeitsstunden geleistet. Das entspricht einem finanziellen Wert von
212 Millionen Euro pro Jahr.

Rückfragehinweis:


ÖRK-Pressestelle
Mag. Petra Griessner
Tel.: 01/58900-357
Mobil: 0664 / 823 4887
E-Mail: petra.griessner(at)roteskreuz.at
www.roteskreuz.at
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