03.03.2008 18:56

27.000 Euro für Brunnen in Afrika

Foto v.l: LH Josef Pühringer, Frau Scheucher, Alfred Schecher, Max Santner, Leiter Internationale Hilfe im ÖRK, Thomas Märzinger, Geschäftsführer LV OÖ, Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär ÖRK, Altlandeshauptmann Josef Ratzenböck

Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) erhielt am Montag, 3. März, einen Scheck zur Unterstützung von Brunnenprojekten in Afrika. Der ehemalige Pressefotograf Alfred Scheucher konnte durch überdurchschnittliches persönliches Engagement, ein weitreichendes Kontaktnetzwerk und dank diverser Fundraisingaktivitäten rund 27.000 Euro sammeln, die der Internationalen Hilfe des ÖRK zugute kommen. [Foto v.l: LH Josef Pühringer, Susan Scheucher, Alfred Scheucher, Max Santner, Leiter Internationale Hilfe im ÖRK, Thomas Märzinger, Geschäftsführer LV OÖ, Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär ÖRK, Altlandeshauptmann Josef Ratzenböck]

 

„Mit dieser Summe können wir zehn Brunnen in Mosambik bauen und damit rund 8000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen“, erklärt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

 

Das Rote Kreuz ist seit 2002 in der Provinz Sofala/Mosambik tätig und unterstützt das Mosambikanische Roten Kreuz. Die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser verbessert grundlegend die Gesundheitssituation, Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate verringern sich dadurch deutlich. Neben dem Bau und der Rehabilitierung von Brunnen, Hygienetrainings durchgeführt. Dadurch können Erkrankungen wie Cholera und andere Duchfallerkrankungen, die oft lebensbedrohlich sind, deutlich minimiert werden.

 

„Mosambik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Zugang zu sauberem Trinkwasser durch einen Dorfbrunnen ist eine der grundlegenden Vorraussetzungen für  die Verbesserung der Lebensqualität. Kindern wird dadurch der Schulbesuch ermöglicht, weil sie nicht stundenlang zu Wasserquellen gehen müssen“, so Kopetzky weiter.

 

In jedem Dorf wird ein „Wasserkomitee“ gebildet, das aus fünf bis zehn Personen besteht, die darin geschult werden, wie die Brunnen zu warten sind. So wird Nachhaltigkeit garantiert.

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