04.03.2008 15:18

Symposion Desaster Management 2008 in Schweinfurt

Das Deutsche Rote Kreuz, Generalsekretariat in Berlin und der BRK-Bezirksverband Unterfranken veranstalten in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin am 31.05.2008 und 01.06.2008 im Konferenzzentrum Schweinfurt auf der Maininsel zum zweiten Mal ein interdisziplinäres Symposion für Einsatzkräfte und Führungskräfte aller Hilfsorganisationen, BOS-Organisationen und Dienststellen.

Katastrophen werden nicht weniger. Nach Angabe des Internationen Roten Kreuzes haben sich die Naturkatastrophen in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Rund 400 schwere Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen hätten sich pro Jahr ereignet.

Die wissenschaftlichen Daten werden immer eindeutiger. Neben den natürlichen Klimaveränderungen findet darüber hinaus ein man-made Klimawandel statt, was die Wahrscheinlichkeit von Katastrophen erhöht. Die Elbeflut, die Schneekatastrophe in Münsterland oder der Orkan Kyrill haben uns gezeigt, dass auch unsere hochtechnische Gesellschaft verwundbar ist. Aber nicht nur Naturkatastrophen werden immer wahrscheinlicher, sondern auch mögliche Infektionsgefahren mit neuen Keimen lassen die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung offenbar werden. Auch eine mögliche Terrorgefahr und Folgen, von vor allem neben biologischen, chemischen und auch nuklearen Gefahren, lassen auch entsprechende Managementkonzepte notwendig werden.

Zur Bewältigung von differenten Katastrophenszenarien werden nicht nur Helfer, sondern vor allem auch kompetente Führungskräfte benötigt. Das diesjährige interdisziplinäre Symposium gibt einen Überblick hierzu und hat sich nach dem Erfolg der letzten Veranstaltung dieses Mal andere und neue Schwerpunkte gesetzt, wobei wir wieder anknüpfen an das Konzept der letzten Veranstaltung, wonach die Bewältigung von Katastrophen ein vielschichtiges Netzwerk voraussetzt. Aus diesem Grunde ist es vor allem erforderlich, sich nach Verbündeten umzusehen und sie in das Konzept einzubeziehen. Das sind nicht nur das Robert-Koch-Institut und die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin als medizinische Vertretung, sondern auch Helfer der Hilfsorganisationen und der technischen Organisationen.

 

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