27.04.2008 08:00

Suchhundetag: "Hundearbeit" beim Roten Kreuz

Rotkreuz-Such- und Rettungshunde leisten bei Lawinenunglücken und Katastrophen wichtige Arbeit. Sie kommen im Inland und auch im Ausland, beispielsweise nach Erdbeben immer wieder zum Einsatz.

Der jüngste Suchhund des Roten Kreuzes: GrECo

Rettungshunde leisten bei Katastrophen wie Erdbeben oder Lawinenunglücken einen unschätzbaren Beitrag. Das Österreichische Rote Kreuz war mit seiner Suchhundestaffel bereits mehrmals erfolgreich im internationalen Einsatz (Erdbeben Bam/Iran 2003, Erdbeben Algerien 2003, Erdbeben Türkei 1999). Viele Leben konnten durch den Einsatz der Vierbeiner gerettet werden.

 

Der jüngste Suchhund des Roten Kreuzes, ein Australian Shepherd, ist gerade einmal vier Monate alt und in den kommenden Wochen beginnt bereits seine Ausbildung. Sein Besitzer und Ausbildner Thomas Wanasek ist ein Hundekenner und -liebhaber und bereitet GrECo, so der Name seines Schützlings, hervorragend auf seine verantwortungsvolle Aufgabe vor. „Vertrauen ist die Basis für die Arbeit mit einem Hund in diesem Bereich, nur wenn der Mensch als Freund wahrgenommen wird, sucht der Rettungshund im Einsatzfall nach ihm. Positive Emotionen sind wichtig, mit Druck erreicht man gar nichts“, so Hundeführer Wanasek.

 

Seit heuer unterstützt die GrECo Gruppe die Suchhundeausbildung des Österreichischen Roten Kreuzes finanziell. Rund 1000 Stunden pro Jahr sind die freiwilligen Hundeführer und Suchhunde mit Trainings beschäftigt.

Unterordnung, Geschicklichkeit und Suchverhalten sind die wichtigsten Kenntnisse, danach erfolgt die Eingliederung in die Suchhundestaffel. Die freiwilligen Hundeführer trainieren den Ernstfall mit den Vierbeinern in Abbruchhäusern, da die Bedingungen einem Einsatz nach einem Erdbeben ähnlich sind. Auch das Abseilen aus einem Hubschrauber im steilen Gelände wird geübt.

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