17.05.2008 12:42

Rotkreuz-Hilfe für Erdbebenopfer in China läuft auf Hochtouren

Internationale Unterstützung dringend notwendig

Wien/Sezuan (Rotes Kreuz) – Fünf Tage nach dem schwersten Erdbeben in China seit 30 Jahren werden über 50.000 Todesopfer befürchtet. 122 Nachbeben wurden bisher registriert. Die Auswirkungen der Katastrophe sind enorm.

Das Rote Kreuz war von Anfang an vor Ort. „Die zerstörten Strassen, Kommunikationslinien und teilweise kaputten Wasserleitungen erschweren die Hilfe allerdings massiv“, berichtet Martina Schloffer, Leiterin des internationalen Katastrophenmanagements im Österreichischen Roten Kreuz. „Die Hilfe läuft derzeit auf Hochtouren, Mitarbeiter und Freiwillige des Chinesischen Roten Kreuzes aus dem ganzen Land wurden mobilisiert,  Hilfsmaterial zusammengezogen.“

Zelte, Decken, warme Kleidung, Wasserreinigungstabletten und Lebensmittel werden aus den umliegenden Rotkreuz-Katastrophenvorsorgelagern in der Krisenregion verteilt. Über 60.000 Menschen wurden in Sezuan bereits in Spitäler gebracht, 6 mobile Rotkreuz-Kliniken mit Ärzten, Krankenschwestern und rund 200 Mitarbeitern versorgen die Opfer, 21 Erste-Hilfe-Teams sind im Einsatz. „Um die Überlebenden versorgen zu können, ist ein Nachschub an Hilfsmaterial dringend nötig“, appelliert Schloffer. 100.000de Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf, Kleidung und Nahrungsmittel.

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung:
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: China
Online: https://spende.roteskreuz.at

Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Winter
Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-153
Mobil: +43 664 823 48 54
mailto:andrea.winter(at)roteskreuz.at

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